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»Unterschriften noch im Februar«

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Von: Oliver Schepp

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Für das Universitätsklinikum Gießen-Marburg und das Land Hessen scheint in den Verhandlungen Land in Sicht. © Oliver Schepp

Gießen/Marburg (ch). Nach langem Ringen um die Zukunft des privatisierten Universitätsklinikums Gießen-Marburg (UKGM) hatten die Verhandlungspartner im Dezember einen Durchbruch erzielt. Danach wollen das Land Hessen, die zum Asklepios-Konzern gehörende Rhön Klinikum AG und das UKGM in den nächsten zehn Jahren mindestens 800 Millionen Euro an den Standorten Gießen und Marburg investieren.

Gespräche kurz vor dem Abschluss

Nach mehrwöchigen Detailverhandlungen sollen die Verträge noch in diesem Monat unterzeichnet werden. Die »konstruktiven Gespräche«, stünden »kurz vor dem Abschluss«, erklärte Volker Schmidt, Sprecher des Hessischen Wissenschaftsministeriums. »Wir sind zuversichtlich, die Vereinbarung noch im Februar unterzeichnen zu können«, bestätigte der Sprecher jetzt auf Anfrage dieser Zeitung.

Auch Uniklinikum zuversichtlich

Auch UKGM-Sprecher Frank Steibli zeigte sich am Freitag »zuversichtlich«, dass es gelingen werde, die »detaillierten vertraglichen Vereinbarungen zu fixieren«.

Eine heikle Frage wird die Vereinbarung beider Seiten indes aber wohl ungeklärt lassen: Wer künftig die Investitionen in Immobilien und Ausstattung trägt: das Klinikum alleine oder doch gemeinsam mit dem Land.

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