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Dauerthema: Parkplätze im Uniklinikum.

Ausbaupläne

Uniklinikum Gießen kann weiter wachsen

  • Burkhard Möller
    vonBurkhard Möller
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Im Schatten der Debatten um den Anlagenring und das Kino-Center haben zwei wichtige Projekte zur Zukunft des UKGM und des historischen Kliniksviertels die letzte und die erste Hürde genommen.

Gießen (mö). Jeweils mit breiter Mehrheit stimmte der Bauausschuss am Dienstagabend der baulichen Erweiterung des UKGM und der Ansiedlung des Fachbereichs Gesundheit der Technischen Hochschule Mittelhessen im gründerzeitlichen Siesmayer-Carrée zu.

Während die Erweiterungsplanung »Seltersberg II« damit abgeschlossen ist, erfolgte bei der Planung »Seltersberg V« mit dem Aufstellungsbeschluss der erste Schritt. Beiden Magistratsvorlagen müssen jetzt noch die letzte Sitzung der Stadtverordneten in dieser Wahlperiode am 4. März passieren.

Große Diskussionen gab es im Ausschuss nicht mehr, allerdings hob Fraktionschef Klaus-Dieter Grothe für die Grünen den Finger und kündigte an, dass seine Fraktion einem weiteren Parkdeck an der Schubertstraße nicht zustimmen werde, sollte dies Prüfoption auch noch im Entwurf der Planung für das »Siesmayer-Carrée« stehen. In beiden Plänen wird zudem die Errichtung eines Mitarbeiter-Parkhauses mit 600 Parkplätzen Am Steg als Planungsziel formuliert.

Während über die Erweiterungsanbauten des UKGM und die Neunutzung der Altbauten im »Siesmayer-Carrée« durch die THM zuletzt kaum noch diskutiert wurde, waren für die Stadtverordneten, die die Anwohner im Blick haben, vor allem Verkehrsvermeidung und Ordnung des Parkverkehrs das große Thema.

Bürgermeister und Planungsdezernent Peter Neidel (CDU) will mit dem UKGM einen städtebaulichen Vertrag aushandeln, in dem der Bau des besagten Mitarbeiter-Parkhauses und eine Bushaltestelle im Klinikumsgelände an der Gaffkystraße fixiert werden sollen.

Die Erweiterungen umfassen einen Riegelanbau an die Neue Chirurgie sowie den Anbau eines Fingers am jetzigen Haupteingang. Priorität hat für das Klinikum der Riegel, der Fingerbau am Haupteingang wird als »zukünftige Erweiterungsoption« beschrieben. Mit dem Anbau und dem Umbau der Chirurgie will das Klinikum die OP-Abteilung langfristig zentralisieren, die Kapazität an Betten soll stabilisiert und erweitert werden.

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