Umweltpreis wird um Klimaschutz erweitert

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Gießen (pm). Seit 1991 verleiht die Stadt Gießen den Umweltpreis für Bürger, die sich zum Schutz von Natur und Mensch einsetzen. Nun hat der Magistrat entschieden, den Umweltpreis um den Aspekt des Klimaschutzes zu erweitern. Folglich wird die Auszeichnung in diesem Jahr erstmalig Umwelt- und Klimaschutzpreis genannt. Im Zuge des gemeinsamen Ziels »Klimaneutrales Gießen 2035« solle die besondere Bedeutung des Klimaschutzes in der Stadt noch weiter hervorgehoben werden, betont Umweltdezernentin Gerda Weigel-Greilich.

Statt bisher 1000 Euro wurde das Preisgeld auf 2000 Euro verdoppelt und kann auf mehrere Preisträger aufgeteilt werden. Über die Verleihung entscheidet eine mehrköpfige Jury. Sie setzt sich unter anderem aus Mitgliedern der Fraktionen des Stadtparlamentes, der Umweltdezernentin, der Leitung vom Amt für Umwelt und Natur, dem Klimaschutzmanagement und einer Person aus dem Naturschutzbeirat zusammen. Bewerben können sich sowohl Einzelpersonen wie auch Personengruppen, Organisationen, Unternehmen, Arbeitsgemeinschaften oder sonstige Institutionen. Voraussetzung ist, dass sich der Wohnsitz, Arbeitsort oder Geschäftssitz in Gießen befindet. Auch eine wiederholte Auszeichnung ist möglich.

Vorschläge für Auszeichnungen sollen in Textform begründet sein (max. 10 000 Zeichen oder drei DIN-A4-Seiten). Weigel-Greilich bittet bis zum 30. April um Zusendung an das Amt für Umwelt und Natur, Postfach 11 08 20, 35353 Gießen oder per E-Mail an umweltamt@giessen.de. Bei Fragen: Tel. 06 41/3 06-11 18.

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