Umweltamt ruft zur Teilnahme an Wettbewerb auf

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Gießen(pm). "Das ist ein wirklich guter Beitrag für die biologische Vielfalt in Stadträumen", hält Stadträtin Gerda Weigel-Greilich zum " Tag der Umwelt" fest und fordert die Gießener Bürger auf, an dem Pflanzwettbewerb "Wir tun was für Bienen" teilzunehmen. Denn die Initiative "Deutschland summt!" lädt dazu ein, kleine und große Flächen bienenfreundlich und naturnah zu gestalten. Zum Beispiel kann jeder triste Flächen in ein Blütenmeer verwandeln, um (Wild-)bienen und Co. zu unterstützen. Bienen- und Naturfreunde finden unter ww.wir-tun-was-fuer-bienen.de Details zum Wettbewerb. Wer teilnehmen möchte, reicht bis zum 31. Juli Fotos und Berichte zu seiner Aktion ein. Es winken Geldpreise im Wert von bis zu 400 Euro.

In Gießen wird schon seit Jahren viel für Insekten und Vögel getan. Wohnbaugesellschaften zeigen Interesse an Blühwiesen, genauso wie Bauherren für ihre Freiflächenplanung oder Schüler für ihren Schulgarten. Das Gartenamt hat zahlreiche Blühflächen in Gießen hergestellt, im zweiten Jahr ist eine 5000 m² große Blühfläche in Wieseck am Sellnberg zu bewundern.

Erfolgreich sind auch die landwirtschaftlichen Blüh- flächen in Lützellinden und Allendorf. Hier wurden von Landwirten in den letzten drei Jahren ca. 90 000 m² Blühflächen hergestellt. Das Amt für Umwelt und Natur spendete das Saatgut. Saatgut in größeren Mengen ist noch vorhanden und kann unter umweltamt@giessen.de angefordert werden.

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