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Farbenfroh sieht das Übergangsgebäude der Schule aus. FOTO: SCHEPP

Umbau im laufenden Unterrichtsbetrieb

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Gießen(khn). An der Gesamtschule Gießen-Ost (GGO) werden alte Strukturen in den Gebäuden und Köpfen aufgebrochen. Diese Nachricht ließ Anfang des Jahres aufhorchen: Die meisten Türen sollen der Vergangenheit angehören, Klassenräume werden dank großer Scheiben einsehbar. Gelernt wird nicht nur in Klassenzimmern, sondern auch in Lernlandschaften. Lehrer sind dann keine bloßen Wissensvermittler, und Schüler lernen immer mehr eigenverantwortlich. Im Februar 2020 beginnt nun der erste Bauabschnitt für das Mamutprojekt.

Die ersten Gewerke wurden bereits vergeben, teilt die Stadt mit. Aktuell geplant werde der Innenausbau und die Einrichtung der Schule. Die Bauzeit wird etwa 18 Monate betragen; fertig sein soll also alles nach den Sommerferien 2021. Es ist ein Umbau im laufenden Betrieb. Dazu wird eine Interimsschule in Modulbauweise aus dem Boden gestampft. Wie Schulleiter Dr. Frank Reuber sagt, besteht aus Übergangsgebäude aus 137 Modulen, die zu einer Einheit zusammengefügt werden. Der Einzug sei in zwei Schritten Ende Januar und Anfang Februar geplant. "Mit den bodentiefen Fenstern und damit einer großzügigen Belichtung in den Klassenräumen, den beiden nutzbaren Freiflächen sowie einer kompletten W-Lan-Ausstattung ist dieses Gebäude als Interimslösung für uns sehr akzeptabel", betont Reuber gegenüber dieser Zeitung.

Passanten müssen sich wegen der Arbeiten an der GGO auf Neuerungen einstellen. Wie die Stadt mitteilt, werde der angrenzende Fuß- und Radweg aktuell als Feuerwehrumfahrt und Zufahrt für die neue Mensa der Korczak-Schule umgebaut. Der Verbindungsweg müsse verbreitert werden. Für Fußgänger und Radfahrer ist eine Umleitung über den Karl-Reuter-Weg eingerichtet und beschildert.

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