UKGM fordert finanzielle Hilfen

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Gießen (pm/chh). In einem Schreiben an Gesundheitsminister Jens Spahn hat sich die hessische Wissenschaftsministerin Angela Dorn zusammen mit ihren Amtskollegen aus den übrigen Bundesländern für eine finanzielle Nachbesserung des Corona-Hilfspakets für Unikliniken und Maximalversorger ausgesprochen. »Die Belastung der Kliniken durch die Versorgung von Covid-19-Patientinnen und -Patienten auf Normal- und Intensivstationen ist in den letzten Wochen gestiegen und wird in den nächsten Monaten das Leistungsgeschehen in den Kliniken weiterhin dominieren«, heißt es in dem Brief.

Vor diesem Hintergrund seien weitere Maßnahmen zur kurzfristigen Liquiditätssicherung dringend notwendig.

Gunther K. Weiß, der Vorsitzender der Geschäftsführung des UKGM, begrüßt diese Initiative. »Es ist ein sehr motivierendes und Mut machendes Zeichen, dass hier Frau Staatsministerin Angela Dorn für das Land Hessen zusammen mit allen ihren Kolleginnen und Kollegen aus den Wissenschaftsministerin aller Bundesländer gesetzt hat.«

Die Minister fordern unter anderem, die aktuell gültigen Ausgleichspauschalen anzupassen und bis mindestens Ende März 2021 zu verlängern, den Pflegeentgeltwert in Höhe von 185 Euro als Liquiditätsstütze beizubehalten und gleichzeitig die Sieben-Tages-Inzidenz von über 70 je 100 000 Einwohner als Kriterium für den Anspruch auf Ausgleichszahlungen zu streichen.

Weiß abschließend: »Wir hoffen, dieser überparteiliche Konsens führt dazu, dass sich auch Herr Bundesminister Spahn diesem Vorschlag zur finanziellen Absicherung unseres und anderer vergleichbarer Häuser anschließt.«

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