Weltwassertag2021_200321_4c
+
Gießener Plakat zum Weltwassertag.

Über den Wert des Wassers

  • VonRedaktion
    schließen

Gießen (pm). Der diesjährige internationale Weltwassertag am kommenden Montag (22. März) steht unter dem Leitthema »Wert des Wassers«. Ziel des von der UNESCO 1993 ins Leben gerufenen alljährlichen Weltwassertages ist es, auf die Bedeutung des Wassers als Lebensgrundlage für die Menschheit aufmerksam zu machen. Neben den globalen Zusammenhängen soll auf die lokale Bedeutung des Wassers aufmerksam gemacht werden.

Wie schon im letzten Jahr, informiert das Gießener Umweltamt im Internet unter www.giessen.de/Regenwasser über die Themen Trinkwasser, Versickerung und Regenwassernutzung in Gießen. Coronakonform kann sich jeder entweder über die städtischen Internetseiten oder am Rathaus rechts neben dem Haupteingang entlang der Fensterfront von außen informieren.

»Zukünftig stellt auch ein begrenztes Wasserangebot einen hohen Wert dar. Die Städte stehen in heißen und trockenen Sommerperioden vor neuen Herausforderungen«, sagt Umweltdezernentin Gerda Weigel-Greilich und nennt als Maßnahmen zum Beispiel Hitzewarnungen für ältere Menschen, Wässern zur Erhaltung von Parkbäumen oder das Verbot der Wasserentnahme aus Gewässern.

Nicht nur »das Zuwenig«, sondern auch »das Zuviel« an Wasser bei Starkregenereignissen sei zu managen, gibt die Dezernentin zu bedenken. So werden Waldflächen als ein Element der aktiven Starkregenvorsorge zu nutzen sein.

Das Motto des Weltwassertages wurde vom Gießener Umweltamt zum Anlass genommen ein weiteres Themenplakat zur »blauen« und »grünen« Infrastruktur in der Stadt zu gestalten. »Die öffentlich zugänglichen Parkanlagen wie das Anlagengrün, der alte Friedhof und der Philosophenwald sowie die Auenbereiche der Lahn, der Wieseck und des Klingelbaches stellen unverzichtbare, auch von Wasser abhängige Grün- und Wassersysteme der Stadt dar«, erläutert die Stadträtin. »Schatten und Kühlung ist eine unbezahlbare Leistung dieser wertvollen städtischen Freiräume«.

Auf die seit 2014 vorliegende Stadtklimaanalyse als planerisches »Handwerkzeug« für die Stadtplanung und den »Coolen Stadtplan« als virtueller Wegweiser in der Stadt wird ebenfalls hingewiesen.

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare