Trendwende im Januar geschafft - vorerst

  • Kays Al-Khanak
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Gießen(khn). Ausgangssperre, 15-Kilometer-Begrenzung für tagestouristische Ausflüge: Dass wir uns an diese Einschränkungen halten mussten, ist gar nicht so lange her. Aber der Mensch kann ja Unangenehmes schnell verdrängen. Fakt ist: Über einen längeren Zeitraum galt der Landkreis Gießen wegen eines Inzidenzwertes von über 200 als Corona-Hotspot. Wie es scheint, ist die Trendwende geschafft. Aber wie so oft in der Pandemie ist dies nur eine augenblickliche Momentaufnahme.

Die Sieben-Tage-Inzidenz zeigt die Corona-Fälle der vergangenen sieben Tage pro 100 000 Einwohner. In der Stadt Gießen lag die Inzidenz zwischen dem 2. und 13. Januar über 200; der Höchstwert (245,0) wurde am 6. Januar verzeichnet. Am 22. Januar lag die Sieben-Tage-Inzidenz erstmals unter 100 - bis zum heutigen Tag. Am gestrigen Freitag meldete der Landkreis für die Stadt Gießen einen Wert von 76,8.

Wie das Universitätsklinikum Gießen/Marburg mitteilt, wurden am Freitag in Gießen 86 Patientinnen und Patienten mit Covid-19 behandelt, davon liegen 38 auf den Intensivstationen.

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