Auch vor dem Rathaus wird am Sonntag ein Kranz niedergelegt, am Mahnmal für die Opfer des Naziregimes. FOTO: MÖ
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Auch vor dem Rathaus wird am Sonntag ein Kranz niedergelegt, am Mahnmal für die Opfer des Naziregimes. FOTO: MÖ

Trauer um Kriegsopfer

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Gießen(pm). Auch in diesem Jahr erinnert die Stadt Gießen zum Volkstrauertag am Sonntag (15. November) an alle Kriegstoten und Opfer von Gewaltherrschaft. Auf mehreren Friedhöfen in Gießen sowie in den Stadtteilen gibt es Kranzniederlegungen und Ansprachen. Die Gießener Bevölkerung ist eingeladen, an den Versammlungen zu den Gedenkstunden teilzunehmen. Hier die Übersicht über die einzelnen Veranstaltungen:

Die größte Gedenkveranstaltung findet am Sonntag um 11.30 Uhr auf dem Neuen Friedhof in Gießen am Ehrenmal (Deutscher Soldatenfriedhof) statt. Nach der musikalischen Eröffnung der Trauerstunde durch den Gießener Bläserkreis hält Oberbürgermeisterin Dietlind Grabe-Bolz eine Rede. Gemeindereferent Gerd Tuchscherer spricht geistliche Worte und nimmt die Totenehrung vor, danach folgen Kranzniederlegungen durch Dietlind Grabe-Bolz und Stadtverordnetenvorsteher Frank Schmidt sowie durch den Leiter des Bezirksverbindungskommandos Gießen, Oberst Jürgen Marx. Weitere Kranzniederlegungen gibt es am Friedhof für ausländische Soldaten, am Bombenfriedhof, am Mahnmal für die deportierten und ermordeten jüdischen Bürger Gießens und am Friedhof für Fremdarbeiter

Im Anschluss daran findet auf dem Rathausvorplatz am Berliner Platz eine Kranzniederlegung am Mahnmal für alle Opfer und Verfolgten des Naziregimes statt.

Im Stadtteil Allendorf (Mahnmal auf dem Friedhof) findet bereits um 9.30 Uhr eine Gedenkfeier mit Kranzniederlegung statt. Stadträtin Gerda Weigel-Greilich spricht Worte zum Gedenken und legt anschließend gemeinsam mit Ortsvorsteher Thomas Euler einen Kranz nieder.

Im Stadtteil Kleinlinden wird den Toten beider Weltkriege sowie den Opfern der nationalsozialistischen Diktatur um 11 Uhr am Denkmal zu Ehren der Toten auf dem Friedhof gedacht. Nach der Begrüßung durch Pfarrer Ekkehard Landig spricht das Ortsbeiratsmitglied Prof. Frieder Lutz. An den Gräbern schließt sich ein stilles Gedenken für die verstorbenen Kriegsgefangenen an, mit Ortsvorsteher Dr. Klaus Dieter Greilich. Die Kranzniederlegung erfolgt durch Pfarrer Ekkehard Landig. Die Gedenkveranstaltung wird vom evangelichen Posaunenchor musikalisch umrahmt.

Im Stadtteil Lützellinden (Ehrenmal auf dem Friedhof) spricht Bürgermeister Peter Neidel um 11.15 Uhr Worte zum Gedenken und legt anschließend gemeinsam mit Ortsvorsteher Markus Sames einen Kranz nieder.

Im Stadtteil Rödgen in der Friedhofshalle spricht Stadtrat Johannes Zippel im Rahmen des um 10 Uhr in der Friedhofshalle beginnenden Gottesdienstes Worte zum Gedenken und legt anschließend gemeinsam mit Ortsvorsteherin Elke Victor am Ehrenmal einen Kranz nieder.

Im Stadtteil Wieseck (Friedhof Alten-Busecker-Straße) spricht Stadträtin Astrid Eibelshäuser um 10.30 Uhr am Ehrenmal Worte zum Gedenken und legt anschließend mit Ortsvorsteher Wolfgang Bellof einen Kranz ab. Zuvor, gegen 10.15 Uhr, wird zum Gedenken an die vertriebenen und ermordeten jüdischen Bürger Wiesecks sowie zur Erinnerung an die geschändete Synagoge am Gedenkstein an der Poart (gegenüber des Friedhofs) ein Kranz niedergelegt.

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