Schauspieler Til Schweiger
+
Til Schweiger hat gute Erinnerungen an die Jugend in Gießen.

Filmemacher aus Gießen

Til Schweiger über Jugend in Gießen: „Wusste gar nicht, dass du so deutlich reden kannst“

  • Florian Dörr
    VonFlorian Dörr
    schließen

Til Schweiger war in seiner Jugend ein fester Bestandteil des Nachtlebens in Gießen. Auf Instagram erinnert er sich nun an die Zeit in den 1980er Jahren.

Gießen - Einige Jährchen ist es inzwischen her, dass Til Schweiger im Gießener Nachtleben regelmäßig unterwegs gewesen ist. Damals, Anfang der 1980er Jahre, arbeitete er als Barkeeper im Ulenspiegel am Seltersweg. Zeitweise ein durchaus stressiger Job: „Ich war ziemlich am rödeln. Apfelwein hier, Bier da“, erinnert er sich nun in einem Video auf Instagram.

Doch hier, in der Kellerkneipe mit angeschlossener Bühne, wurden auch Grundsteine gelegt für eine Karriere im Film, die – auch wenn Til Schweiger durchaus seine Kritiker hat – eine besondere ist im deutschen Filmgeschäft: Als Schauspieler, Produzent, Drehbuchautor und Regisseur sollte er in den folgenden Jahrzehnten zahlreiche kommerzielle Erfolge feiern.

Til Schweiger aus Gießen: Erste Bühnenerfahrungen im Ulenspiegel

Auf Instagram erinnerte er sich nun an damals, seine Zeit im Ulenspiegel: „Das war die Bühne, auf der ich vor 30 Leuten meine ersten Vorsprechrollen geübt habe. Ich war mega-nervös.“ Beim ersten Mal habe es einen donnernden Applaus von seinen Bekannten im Publikum gegeben. Allerdings, so sagt Til Schweiger, nicht wegen seiner schauspielerischen Leistung. Die Reaktion sei vielmehr gewesen: „Til, wir wussten gar nicht, dass du so deutlich reden kannst.“

Til Schweiger als Kellner im Ulenspiegel: „Apfelwein hier, Bier da.“

Schon mehrfach hatte der Schauspieler aus Gießen in der Vergangenheit Instagram genutzt, um in Erinnerungen an seine Jugend in Mittelhessen zu teilen. So postete er unter anderem Bilder von sich mit 16, 17 Jahren.

Im Ulenspiegel ist ihm offenkundig auch eine besondere Szene im Kopf geblieben: Ein nerviger Gast, ein „Honk“, wie es Til Schweiger beschreibt, habe nach einigem unangenehmen Hin und Her noch einen Tequila bei ihm bestellt. „Damals noch was Exotisches.“ Barkeeper Schweiger habe ihm dann Wasser mit Salz und Zitrone serviert. Der Kunde sei von dem Schnaps aus Mexiko nur mittelmäßig begeistert gewesen: „Er meinte dann: Schmeckt irgendwie nach Salz und Zitrone“, erinnert sich der Film-Mann mit einem Lachen. (fd)

Das könnte Sie auch interessieren

Mehr zum Thema

Kommentare