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Auf dem Schotterparkplatz hinter dem Uni-Hauptgebäude soll das Gebäude entstehen. Ganz links die Bismarckstraße mit Liebigschule.

Weg für Theaterlabor ist frei

Gießen (pm). Das Institut für Angewandte Theaterwissenschaft der Justus-Liebig-Universität wird in Zukunft in der Gießener Innenstadt deutlich mehr präsent sein: Mit einem "Theaterlabor" soll es nach der geplanten Fertigstellung im Herbst 2018 Teil des Campus Universitätszentrum rund um das Uni-Hauptgebäude werden.

Der Neubau dieses Lehr- und Forschungsgebäudes mit einem großen Proberaum für die Theaterwissenschaften soll die Rahmenbedingungen für die Studierenden und Lehrenden deutlich verbessern, die ihre anspruchsvollen Arbeiten im künstlerischen Bereich regelmäßig auch der breiten Öffentlichkeit präsentieren.

Der Bau wird über das Heureka-Programm des Landes Hessen finanziert. Die Gesamtkosten werden sich voraussichtlich auf rund 8,2 Millionen Euro belaufen – das Gros entfällt auf das Gebäude, die restlichen 1,85 Millionen Euro auf Infrastrukturmaßnahmen. Die ersten vorbereitenden Arbeiten sollen in den nächsten Tagen anlaufen.

Der Neubau wird im Bereich des Schotterparkplatzes auf Höhe der Bismarckstraße 24 errichtet. Zunächst stehen Baumfällungen an, um das Gelände freizumachen. Anschließend wird ein Teil des tieferliegenden Parkplatzes an der Stephanstraße als Baustraße hergerichtet. Diese Baustraße wird sowohl für die Baumaßnahmen zum Neubau Theaterwissenschaften als auch für die Sanierung der Gebäude Bismarckstraße 16 und Bismarckstraße 20/22 genutzt werden.

Ab Anfang März bis etwa Mitte April werden das Laborgebäude (Bismarckstraße 18a) und zwei weitere Nebengebäude abgerissen, so dass ab Herbst mit den Infrastrukturmaßnahmen im Universitätszentrum begonnen werden kann. Der Baubeginn für den Neubau Theaterwissenschaften ist nach dem derzeitigen Planungsstand für Anfang 2017 vorgesehen.

Während der Baumaßnahmen werden die Parkplätze in der Stephanstraße zeitweise gesperrt sein. Die Universität hat die Anwohner in einem Schreiben über die nötigen Schritte informiert und hofft, dass sich die Unannehmlichkeiten in Grenzen halten.

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