Tempolimit und "Blitzer" in Diskussion

  • Guido Tamme
    vonGuido Tamme
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Gießen-Kleinlinden(ta). Gleich in drei Tagesordnungspunkten ging es in der Sitzung des Ortsbeirates Kleinlinden am Mittwochabend um die Verkehrssituation in der Frankfurter Straße.

Mit Mehrheit verabschiedet wurde die Anfrage an den Magistrat, warum er nicht die Möglichkeit nutzt, zum Gesundheitsschutz der Anwohner für die Nachtstunden ein Tempolimit von 30 km/h zu verhängen.

Die Überwachung von Tempo 50 durch "Blitzer" wäre besser, widersprach Winfried Wagenbach. Annette Greilich (FDP) befürchtet einen Verdrängungseffekt in die benachbarten Straßen.

Von Arne Sommerlad (FDP) angesprochen wurden die wiederholten Zusammenstöße zwischen schnell rollenden Radfahrern und Fußgängern in der Gefällstrecke zwischen Friedhofsweg und Hegweg. Der Ortsbeirat wiederholte deshalb seinen Prüfungswunsch an den Magistrat, ob Rad- und Fußgängerverkehr getrennt werden können, indem ein Radstreifen von der Fahrbahn abmarkiert wird.

Auf Antrag der Liberalen soll sich der Magistrat zudem der Gefährung von Fußgängern beim Queren der Frankfurter Straße in Höhe des Norma-Marktes annehmen. Nach allseitiger Beobachtung missachten Kraftfahrer oft das Rotsignal der Fußgängerampel zwischen Waldweide und Friedhofsweg.

Prüfen soll der Magistrat auf Antrag von Prof. Frieder Lutz (Bündnis 90/Die Grünen) ferner, ob die provisorische Fußgängerampel an der Baustelle kurz vor Ende der Wetzlarer Straße in eine Dauereinrichtung umgewandelt oder hier zumindest ein Fußgängüberweg geschaffen werden kann.

Zu Beginn der Sitzung knapp schon an der Dringlichkeit gescheitert war das Verlangen von Christiane Janetzky-Klein (Grüne), dass der kürzlich geschaffene Hol- und Bringplatz für autofahrende Eltern vor der Brüder-Grimm-Schule in der Lützellindener Straße wieder abgeschafft wird.

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