Tarifverhandlungen am Uniklinikum starten

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Gießen (pm). Am kommenden Dienstag, 9. Februar, beginnen die Tarifverhandlungen für die rund 7800 nicht-ärztlichen Beschäftigten des UKGM. Die Gewerkschaft Verdi fordert für sie ein Lohnplus von 5 Prozent, mindestens aber 175 Euro. Zudem stehen Fragen der Ausbildungsqualität, einer Anerkennung für langjährige Beschäftigte sowie eines kostenlosen Hessentickets analog dem für Landesbeschäftigte an den Kliniken im Fokus.

»Gespannt sind wir aber auch auf die Perspektive des Konzerns für unsere Unikliniken«, schreibt Fabian Dzewas-Rehm, Fachsekretär Gesundheit von ver.di in Mittelhessen. In den letzten Wochen hätten Ankündigungen zu Ausgliederungen an anderen Rhön-Standorten zu großer Verunsicherung in Mittelhessen geführt. Parallel gebe es einen »verdeckten Stellenabbau« durch Nicht-Verlängerung befristeter Stellen sowie nicht mehr erfolgter Besetzungen bei Kündigungen und Renteneintritten. »Hier erwarten wir Garantien vom Konzern und vom Land Hessen«, so Dzewas-Rehm.

Für die verbliebenen Landesbeschäftigten des Klinikums sowie die Ärzte gibt es eigene Tarifverträge.

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