"Das Tagebuch der Anne Frank" als Kammeroper

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Gießen(pm). Ihre Tagebuchaufzeichnungen gehören zu den bekanntesten autobiographischen Notizen des 20. Jahrhunderts: Nun zeigt das Stadttheater die Kammeroper "Das Tagebuch der Anne Frank" von Grigori Frid ab Donnerstag, 20. Februar, in der taT-Studiobühne (20 Uhr) für Jugendliche und Erwachsene.

Auf zentrale Szenen und Momente verdichtet, komponierte der sowjetisch-jüdische Komponist, Maler und Schriftsteller Grigori Frid eine Oper für eine Sängerin über das Leben und Schicksal des jüdischen Mädchens, das 1945 im Konzentrationslager Bergen-Belsen starb.

In seiner Inszenierung lässt Ensemblemitglied Roman Kurtz aus dem Innenleben der Protagonistin heraus eine Welt entstehen. Die Bühne von Denise Schneider gibt einen abstrakten Raum vor, der sich durch Einsatz von Projektionen verwandeln kann. Stimme und Präsenz der österreichischen Sopranistin Martha Matscheko machen die Inszenierung zum berührenden Erlebnis. Die Leitung der Opernrarität liegt in den Händen des ehemaligen GMD Herbert Gietzen. Weitere Vorstellungen folgen am 1. und 13. März (20 Uhr), 29. März, 13. April (18 Uhr) und 24. April (20 Uhr).

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