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Enver Dalkilic ist Inhaber des neu eröffneten "Sup & Sal" in der Innenstadt. FOTO: LKL

Neueröffnung

Gießen: Was hinter neuem Lokal "Sup & Sal" steckt

In den Räumlichkeiten des ehemaligen Gummibärenladens hat ein neues Lokal eröffnet: Das "Sup & Sal" bietet leichte Küche für ein gesundheitsbewusstes Publikum.

Gießen - Nachdem im Sommer der Gummibärenladen am Kugelbrunnen nach über 20 Jahren geschlossen hat, werden dort, wo es zuvor Fruchtgummi in allen möglichen Farben, Formen und Geschmacksrichtungen gegeben hat, nun Salate, Suppen und Co. angeboten. "Sup & Sal" heißt das neue Lokal, das Anfang des Jahres Am Kreuzplatz 2 eröffnet hat - und der Name ist natürlich Programm.

Täglich würden sechs verschiedene Suppen angeboten und es gebe Zutaten für über 80 Salat-Variationen, sagt Inhaber Enver Dalkilic. Die Kunden könnten fertige Salate genießen oder sich ihre eigene Kombination an der Salatbar zusammenstellen. Auf der Speisekarte finden sich Varianten im Preissegment zwischen 6,20 und 8,90 Euro und eine Liste von Basiszutaten mit Preisen zwischen 80 Cent und 1,50 Euro. Außerdem stehen sechs verschiedene Dressings zur Auswahl, darunter ausgefallene wie Granatapfel-Ingwer und Orangencreme.

"Sup & Sal" in Gießen: Keine süßen Sünden mehr

Zusätzlich gibt es eine Auswahl an Bowls. Dies sind hübsch angerichtete Zusammenstellungen gesunder, in der Regel unverarbeiteter Lebensmittel in einer Schüssel. Auch Ofenkartoffeln, Wraps und Sandwiches können bestellt werden. Die Namen - etwa "Kraftsteigerung" oder "Muskelaufbau" - verraten bereits, dass Dalkilic nicht zuletzt ein fitnessbegeistertes Publikum ansprechen möchte.

Selbst bei den Desserts sucht man vergeblich nach süßen Sünden: Naturjoghurt oder Milchreis mit frischen Früchten und Nüssen lassen das gesundheitsbewusste Herz höher schlagen. Neben verschiedenen Erfrischungs- und Heißgetränken - unter anderem hausgemachtem Eistee - werden auch frisch gepresste Säfte angeboten, bei denen Obst und Gemüse spannende Verbindungen eingehen.

"Sup & Sal" in Gießen: Koch mit 32 Jahren Berufserfahrung

Bei den Zutaten setze man auf Bio-Ware und Produkte von Bauern aus der Region, betont Dalkilic, dessen Lokal montags bis samstags von 10 bis 21 Uhr und sonntags von 11 bis 21 Uhr geöffnet hat.

Für die farbenfrohe, durchdacht wirkende Einrichtung mit viel grün und orange, Holzkisten wie auf dem Bauernmarkt und liebevollen Details ist Mohamed Ben Amor verantwortlich. Der Grafikdesigner ist Manager des Restaurants und hat sich auch um die Gestaltung der Speisekarten gekümmert.

Dalkicic scheint mit dem Ergebnis zufrieden. Der Koch mit 32 Jahren Berufserfahrung ist sich sicher, dass das Lokal einem Trend entspreche: Immer mehr Menschen würden sich gerne gesund und leicht ernähren. Diese Tendenz ist erfahrungsgemäß bei vielen zu Beginn des neuen Jahres besonders ausgeprägt - da trifft es sich doch gut, dass es am Kugelbrunnen jetzt Salat statt Gummibärchen gibt.

lkl

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