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"Superhändler" Patrick Paco Steinbeck wird am 13. Oktober bei Thalia von Gießenern gespendete Dinge zugunsten des Hauses Samaria versteigern.

"Superhändler" Paco Steinbeck lädt zur großen Benefizaktion

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Bei einer Benefizaktion wird "Superhändler" Patrick Paco Steinbeck am 13. Oktober in der Thalia-Buchhandlung gespendete Dinge unter dem Motto "Gießen im Wandel der Zeit" versteigern. Organisiert hat das insgesamt dreitägige Event der Gießener Edgar Niebergall. Er sammelt an dem Wochenende Geld für das Hospiz Haus Samaria.

Edgar Niebergall ist ein Mann mit vielen Ideen. Und meist hat er dabei den Benefizgedanken im Kopf. Im vergangenen Jahr hatte er beispielsweise zum 50-jährigen Jubiläum des Elefantenklos das "Elefantenfest" initiiert. Nun will er mit Unterstützung seiner Freunde Hans Röth und Dieter Nuber in einer spektakulären Aktion erneut Spenden für das Hospiz Haus Samaria sammeln - und hat dafür nicht nur die Buchhandlung "Thalia" gewinnen können, sondern auch den Gießener "Superhändler" Patrick Paco Steinbeck. Der ist beim Fernsehsender RTL einer von vier "Superhändlern", die Kurioses und Antiquitäten von Studiogästen ersteigern und damit regelmäßig viele Zuschauer vor die Fernseher locken. Für Edgar Niebergalls dreitägige Benefizaktion "Gießen im Wandel der Zeiten" wird der Gießener Antiquitätenhändler sein Expertenwissen einsetzen und von Bürgern gespendete Dinge zugunsten von Haus Samaria versteigern.

Paco Steinbeck und die Benefizaktion: Abgabe am Freitag, 13. September

Gespendet werden können kleinere Antiquitäten, Kuriositäten mit Gießen-Bezug, Bilder und vieles mehr. Jeder Spender mag selbst entscheiden, was er als versteigerungswürdig ansieht. "Aber bitte keine großen Möbelstücke", betont Edgar Niebergall und macht auf eine weitere wichtige Regel aufmerksam: Alle Spendenobjekte müssen am Freitag, 13. September, zwischen 10 und 18 Uhr bei "Thalia" im Seltersweg abgegeben werden. Dort wird sie Experte Georg Weidauer zunächst begutachten und entscheiden, was Patrick Paco Steinbeck dann am Sonntag, 13. Oktober, ab 15 Uhr ebenfalls im Haus von "Thalia" für den guten Zweck versteigern wird. Was nicht versteigert wird, will Niebergall später zugunsten des Hauses Samaria zum Kauf anbieten.

Niebergall selbst hat schon einmal ein besonders attraktives Stück für die Versteigerung zur Verfügung gestellt. Es handelt sich um einen Nachbau des Gießener Stadttheaters, einst Schaufensterdeko von Karstadt. Auch ein Modell des Elefantenklos mit drei darauf sitzenden kleinen Elefanten soll unter den Hammer kommen. Und damit nicht genug. Der 61-Jährige wird außerdem Filme, Fotos und Postkarten zum Thema "Altes Gießen" aus seiner Sammlung zeigen. "Darunter sind auch Luftbilder aus den 30er, 50er und 60er Jahren, die bisher noch nie zu sehen waren", verrät er. Und als Überraschung sind auch noch ein neuer "Gießen-Film" mit Drohnenaufnahmen und der "Seltersweg-Film" zu sehen.

Paco Steinbeck und die Benefizaktion: Am 13. Oktober versteigert der "Superhändler"

Insgesamt organisiert Niebergall bei "Thalia" vom 11. bis 13. Oktober ein extrem abwechslungsreiches Programm, um wieder einmal Spenden für das Agaplesion Hospiz Haus Samaria zu sammeln. Stadtarchivar Dr. Ludwig Brake wird über das Gießener Traditionsunternehmen Gail referieren. Ein Hugh-Jackman-Double steht für Autogramme und Selfies zur Verfügung. Pierre Schrader bietet seine "hessischen Skulpturen", speziell 20 Figuren von Justus Liebig, an. Auch der ehemalige Gießener Zahnarzt Dr. Werner Schmidt wird historische Gießen-Postkarten ausstellen und Einblick in den Seltersweg heute und früher geben. Es gibt außerdem ein von der Mecklenburgischen Versicherung mit attraktiven Preisen bestücktes Glücksrad, textile Upcycling-Designerstücke und Filme und Fotos aus dem Alten Gießen oder von der Industriebrache Gail.

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