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Pfarrer Matthias Weidenhagen, Gottfried Cramer und Klaus Busch (v. l.) sammeln Spenden für die Sanierung der Treppen an den Portalen der Johanneskirche.

Stufen am Portal und Turmeingang müssen saniert werden

  • Karola Schepp
    VonKarola Schepp
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Gießen (gl). Den schlechten Zustand der Stufen an den Eingangsportalen der Johanneskirche möchte der Förderverein der von Lukas- und Johannesgemeinde gemeinsam genutzten Kirche gerne beseitigen. Er hat daher einen Spendenaufruf gestartet.

Wie Lukas-Pfarrer Matthias Weidenhagen, Klaus Busch vom Kirchenvorstand der Johannesgemeinde und Gottfried Cramer im Namen des Fördervereins bei einem Ortstermin deutlich machten, haben jahrzehntelange Benutzung und die Witterung den Basaltstufen doch erheblich zugesetzt - eigentlich auch ein positives Zeichen dafür, wie gut frequentiert die »City-Kirche« ist. Aber einige Stufen sind gerissen, es dringt Wasser sogar in das Mauerwerk ein und auch die Handläufe weisen beträchtliche Rostschäden auf, sind gerade für nicht mehr trittsichere Besucher also nicht geeignet.

Eine Sanierung würde rund 40 000 Euro kosten. Als Zuschuss von der Evangelischen Kirche in Hessen und Nassau sind bereits 30 000 Euro beantragt, aber noch nicht genehmigt. Der Eigenanteil von vermutlich 10 000 Euro müsste durch Spenden finanziert werden. Darunter fallen auch Erlöse aus einer Aktion, die jeden Samstag gegen Spende freies Parken auf dem Platz neben der Kirche anbietet.

Zum Herrichten der Stufen am seitlichen Turmeingang sowie der vier breiten Stufen vor dem Johanneskirchenportal mit seiner erst 2016 originalgetreu restaurierten hölzernen Pforte - ein Meisterstück aus dem Jahr 1864, das lange hinter Kupfer verborgen war - kann der Förderverein auch Basaltstufen einsetzen, die erst kürzlich beim Aufbau einer barrierefreien Rampe neben der Kirche frei wurden. Das Fundament unter den Stufen, die sich im Lauf der Jahre abgesenkt haben, müsste angehoben werden. Ein Beginn der Bauarbeiten ist Anfang nächsten Jahres wahrscheinlich.

Neue Homepage des Fördervereins

Wer spenden will, kann sich auch auf der neuen Homepage foerderverein-johanneskirche.de informieren. Dort findet man unter anderem ein Spendenbarometer, Informationen zu den unterschiedlichen Spendemöglichkeiten (inklusive Nummern des Spendenkontos) sowie eine Beschreibung des geplanten Projekts.

Die neue Homepage lohnt aber auch so einen Blick - wenn nicht gleich mehrere. Hier erzählen nun prominente Gießener wie Ministerpräsident Volker Bouffier, Landrätin Anita Schneider, Oberbürgermeisterin Dietlind Grabe-Bolz oder »Schlammbeiser« Axel Pfeffer, warum ihnen die Johanneskirche am Herzen liegt. Darüberhinaus hat Gottfried Cramer auch zahlreiche Artikel und Bilder eingestellt, die Informationen zu Geschichte und Architektur der Kirche, zur umfangreichen Sanierung sowie zu Veranstaltungen und Projekten oder auch zur Arbeit des Fördervereins eingestellt.

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