Pfarrer Peter Ohl, Christiane Salzmann (Oase), Oberbürgermeisterin Dietlind Grabe-Bolz, Armin Habermann und der letzte noch lebende direkte Nachkomme des Stiftungsgebers, Wolf von Todenwart, bei Übergabe. FOTO: NAL
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Pfarrer Peter Ohl, Christiane Salzmann (Oase), Oberbürgermeisterin Dietlind Grabe-Bolz, Armin Habermann und der letzte noch lebende direkte Nachkomme des Stiftungsgebers, Wolf von Todenwart, bei Übergabe. FOTO: NAL

Stiftungsgeld für die "Oase"

Gießen(nal). Im 385. Todesjahr der Catharina Wolff von Todenwart(h) erfolgte am Sonntag vor dem Stadtkirchenturm die diesjährige Ausschüttung der Todenwart’schen Stiftung. Mit Antonius Wolf von Todenwart aus Essen war der letzte noch lebende direkte Nachfahre des Stiftungsgebers angereist, um mit Vertretern von Stadt und Kirche 500 Euro an die "Oase", ein Projekt für obdachlose Frauen in Gießen, zu überreichen.

Antonius Wolff von Todenwart(h), Kanzler des Landgrafen Georg II von Hessen-Darmstadt, hatte 1635 eine Stiftung zum Andenken an seine an der Pest verstorbene Ehefrau eingerichtet. Jährlich sollten 50 Gulden aus den Erträgen der Stiftung "under Hausarme Leuht … zu gleichen theilen ausgetheilt" werden; ganz so, wie es Catharina zu Lebzeiten selbst getan hatte. Für die Oase nahm Christiane Salzmann die Urkunde in Empfang, überreicht von Oberbürgermeisterin Dietlind Grabe-Bolz, "Kastenmeister" Armin Habermann und Pfarrer Peter Ohl für die evangelische Stadtkirchengemeinde .

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