San Juan del Sur

Städtepartnerschaftsverein ist traurig und schockiert

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Der Verein zur Förderung der Städtepartnerschaft Gießen mit San Juan del Sur und Region in Nicaragua traf sich kürzlich, um über die Lage in dem Land zu resümieren. Seit Ende April eskaliere die Situation in Nicaragua mit mehr als 400 Todesopfern und über 3000 Verletzten. Auslöser für die Proteste wären geplante Reformen in der Sozialversicherung, die vom Internationalen Währungsfonds (IWF) gefordert würden. Die Arbeitnehmer und Arbeitgeber sollten höhere Beiträge zahlen und Rentner einen Teil der Einkünfte für eine bessere Gesundheitsversorgung abgeben. Die Fronten in der aktuellen Lage seien verhärtet und die Gefahr eines Bürgerkrieges bestehe. Die Ziele des Konfliktes seien weitgehend nicht definiert.

Der Verein zur Förderung der Städtepartnerschaft Gießen mit San Juan del Sur und Region in Nicaragua traf sich kürzlich, um über die Lage in dem Land zu resümieren. Seit Ende April eskaliere die Situation in Nicaragua mit mehr als 400 Todesopfern und über 3000 Verletzten. Auslöser für die Proteste wären geplante Reformen in der Sozialversicherung, die vom Internationalen Währungsfonds (IWF) gefordert würden. Die Arbeitnehmer und Arbeitgeber sollten höhere Beiträge zahlen und Rentner einen Teil der Einkünfte für eine bessere Gesundheitsversorgung abgeben. Die Fronten in der aktuellen Lage seien verhärtet und die Gefahr eines Bürgerkrieges bestehe. Die Ziele des Konfliktes seien weitgehend nicht definiert.

Mit großer Besorgnis erfahre der Verein von Menschenrechtsverletzungen, Plünderungen und Brandstiftungen. Es komme zu Zusammenstößen mit regierungsnahen paramilitärischen Gruppen. Ein nicaraguanischer Gast sagte: "Die Situation ist sehr angespannt, aber in San Juan del Sur ist es bisher nicht zu Gewalttaten gekommen. Man wird entzwei gerissen, wenn man als Nicaraguaner in Deutschland lebt."

"Wir würden uns wünschen, dass die internationale Gemeinschaft diese Geschehen registrieren würde", war Konsens bei dem Treffen. Seit 1979 beobachtet gipanic den Fortgang des Landes. "Wir sind entsetzt, was im Namen des Sandinismus in Nicaragua geschieht." Der Verein fördert gemeinsam mit der Stadt Gießen Projekte, die Lebensumstände der Menschen vor Ort verbessern und unterstützt basisdemokratische Prozesse. (Foto: pm)

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