Der Berliner Platz bleibt Dreh- und Angelpunkt für die Linienbusse. FOTO: KHN
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Der Berliner Platz bleibt Dreh- und Angelpunkt für die Linienbusse. FOTO: KHN

Schulbeginn

Stadtwerke setzen in Gießen morgens mehr Busse ein

  • Kays Al-Khanak
    vonKays Al-Khanak
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Zu Beginn des Präsenzunterrichts an Gießener Schulen am Montag haben die Stadtwerke ihren Fahrplan erweitert. Die wichtigsten Neuerungen.

Gießen(khn). Die Stadtwerke Gießen werden ab Montag ihren Fahrplan erweitern. Grund ist die Wiederaufnahme des Präsenzunterrichts für einen Teil der Gießener Schüler. Weiterhin gültig sein werde der seit mehreren Wochen umgesetzte Samstags-Fahrplan, sagte Anne Müller-Kreutz, die für die SWG für den Nahverkehr zuständig ist, im Rahmen eines Pressegesprächs im Gießener Rathaus. "Aber zu den Zeiten, an denen vor allem Schüler Busse nutzen, setzen wir zusätzliche Busse ein."

Von den rund 17 000 Kindern und Jugendlichen werden ab Montag 3000 wieder an Gießener Schulen erwartet. Deshalb haben die SWG beschlossen, den 15-Minuten -Takt nicht wie samstags üblich erst um 8 Uhr zu beginnen, sondern bereits um 6.30 Uhr. Dies gilt für die Linien 1, 2 und 5. Die Linie 10 startet mit der Fahrt um 6.35 Uhr am Gießener Bahnhof. Samstag und Sonntag gelten die üblichen Zeiten.

Außerdem setzt die SWG Verstärkerbusse zu Schulsten mit den bekannten Abfahrtszeiten ein. So fährt die Linie 801 ab der Haltestelle Wißmar Katholische Kirche (7.04 Uhr) über Launsbach nach Gießen mit dem Ziel Ostschule. Die 802 verkehrt ab Krofdorf Seemühle (6.50 Uhr) bis zum Endhalt Am Wingert. Ab 7 Uhr geht’s weiter zum Oswaldsgarten. Ab hier fährt der Bus als Linie 801 über Marktplatz und Berliner Platz zur Ostschule.

Die Linie 1 startet um 6.54 Uhr in Lützellinden Langer Strich und fährt über den Berliner Platz bis zu Ostschule. Ein weiterer Verstärkerbus auf der Linie 1 wird ab der Haltestelle Sophie-Scholl-Schule (7.19 Uhr) eingesetzt. Er fährt über den Berliner Platz bis zur Max-Reger-Straße, um die Erreichbarkeit der Willy-Brand-Schule zu sichern. Nach der 6. Stunde verkehrt ein Zusatzbus um 13 Uhr ab der Ostschule über den Berliner Platz bis nach Lützellinden. Müller-Kreutz betonte, die SWG werde die Entwicklung der Fahrgastzahlen beobachten und gegebenenfalls das Angebot anpassen. Dafür greift das Unternehmen auf ihr Fahrgastzählsystem zurück, mit dem ermittelt werden kann, wie stark einzelne Busse frequentiert sind. Zehn Fahrzeuge der Flotte haben so ein System.

Wie in Geschäften oder Banken auch, gilt im öffentlichen Personennahverkehr eine Maskenpflicht; die Abstandsregel ist in Bussen und Bahnen aufgehoben. Was ist, wenn sich jemand daran nicht hält? Stadträtin Gerda Weigel-Greilich sagte, dass es nicht Aufgabe der SWG sei, das Tragen der Masken zu kontrollieren. Sie hofft auf die Einsicht der Fahrgäste und die soziale Kontrolle. Schuldezernentin Astrid Eibelshäuser appellierte an die Eltern, ihre Kinder nicht mit dem Auto zur Schule zu fahren - Stichwort Elterntaxi -, um dort die Verkehrssicherheit nicht zu gefährden. "Schüler könnten jetzt verstärkt aufs Rad umsteigen."

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