Die Veranstalter des Run ’n’ Roll for Help können auch in diesem Jahr auf viele Sponsoren zählen.
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Die Veranstalter des Run ’n’ Roll for Help können auch in diesem Jahr auf viele Sponsoren zählen.

Stadtlauf gewinnt weitere Unterstützer

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Gießen (bf). Ganz nach dem Motto: "Mitmachen und dabei sein, Spaß am Sport und Unterstützung für den guten Zweck" geht der Run ’n’ Roll for Help am Sonntag, 18. August, in die nächste Runde. Schon zum 21. Mal findet das Laufevent, bei dem bis zu 1700 Starter erwartet werden, in der Gießener Innenstadt statt. Der Erlös der Benefizveranstaltung kommt erneut zu gleichen Teilen der Lebenshilfe Gießen sowie der Aidshilfe Gießen zugute. Die beiden gemeinnützigen Vereine sind auch in diesem Jahr wieder für die Organisation verantwortlich und freuen sich über jede helfende Hand. Denn: Eine Veranstaltung wie diese könne nur gestemmt werden, wenn sich genügende Unterstützer finden, sagt Tina Gorschlüter von der Lebenshilfe. Die Turn- und Sportvereine aus Allendorf und Klein-Linden werden 2019 zwar zum ersten Mal tatkräftig helfen, allerdings werden dringend weitere Freiwillige benötigt, um die Strecke zu sichern. Die Veranstalter können außerdem auf viele Sponsoren zählen, die das Event schon seit vielen Jahren unterstützen. Als neuer Partner ist die Labordiagnostik Mittelhessen mit dabei, die nicht nur finanzielle Hilfe bietet, sondern auch mit einem eigenen Team an den Start gehen wird. Geschäftsführerin Andrea Debus ist es ein Anliegen, sich nun auch einmal in der Region zu zeigen, "da sie bei ihrer Arbeit im Labor sonst nie jemand sähe". Mit der Teilnahme möchte das Unternehmen sein Interesse an gemeinnützigen Projekten bekunden.

Im Zeichen der Lebenshilfe

Das Rennen steht ganz im Zeichen des 60-jährigen Jubiläums der Gießener Lebenshilfe, die mit einer "inklusiven Mannschaft" von 50 Teilnehmern auch auf der Strecke stark vertreten sein wird. Der Ansatz, auch Menschen mit körperlicher Einschränkung eine Teilnahme zu ermöglichen, sei das, was den Run ’n’ Roll von anderen Läufen unterscheide und ihn zu etwas Besondern mache, sagt Anneke Heidmann von der Aidshilfe.

Auf die schnellsten Läufer wartet in diesem Jahr kein Pokal, sondern eine handbemalte Tasse von Künstlerin Birgit Gigler. Aufgrund der erhöhten Sicherheitsmaßnahmen und steigenden Absperrkosten mussten die Startgelder bei den Erwachsenen auf 15 Euro bzw. 20 Euro bei Nachnennungen angehoben werden. Dafür wird es erstmalig einen Pauschalpreis für Familien von 20 Euro geben. Hier wird um Voranmeldung gebeten. Kinder zahlen weiterhin 5 Euro. Insgesamt wird der Startschuss viermal fallen; um 15.30 Uhr gehen zunächst die Nordic Walker an den Start, eine Stunde später um 16.30 Uhr werden sich die Junioren messen. Die Betriebsmannschaften treten ab 16.45 Uhr an, der Höhepunkt folgt um 18 Uhr mit dem Lauf über zehn Kilometer.

Auf der Strecke, die vom Brandplatz über die Walltorstraße bis zur Ostanlage führt, werden wieder Tausende Zuschauer erwartet. Beim Anfeuern bekommt das Publikum in diesem Jahr Unterstützung von der Trommel-Show Rabenschlag, die mit den energiegeladenen Rhythmen ihrer japanischen Taiko-Trommeln bei den Läufern für zusätzlichen Ansporn sorgen werden.

Abkühlung durch Feuerwehr

Aktuell sind ca. 300 Nennungen eingegangen. Erfahrungsgemäß "schießen die Anmeldungen aber erst in der letzten Woche vor dem Lauf in die Höhe", sagt Gorschlüter. Die Organisatorin hat sich in Anbetracht der letzten Hitzewelle noch nicht getraut, die Wettervorhersage zu lesen, und hofft auf "vernünftiges Laufwetter". Aber auch auf große Hitze ist man vorbereitet: die Feuerwehr Allendorf steht wie immer für eine Abkühlung bereit.

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