Stadt zeichnet Resolution für Nachhaltigkeit

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Gießen (pm). »Die Stadt Gießen begrüßt die von den Vereinten Nationen verabschiedete 2030-Agenda und die darin enthaltenen Entwicklungsziele, die »Sustainable Development Goals«. So beginnt die Resolution des Deutschen Städtetags zur Agenda 2030, bei der es darum geht, Nachhaltigkeit auf kommunaler Ebene zu gestalten. Diese Resolution hat Oberbürgermeistern Dietlind Grabe-Bolz nach einem im März getroffenen Beschluss der Stadtverordnetenversammlung nun mit ihrer Unterschrift für die Stadt Gießen bestätigt.

Der Beschluss zur Unterstützung der Resolution ist eine Fortführung bereits früher getroffener Entscheidungen im Sinne der Agenda. Dazu gehören etwa das Verbot der Verwendung von Grabsteinen aus ausbeuterischer Kinderarbeit und der Beschluss zu fairer und nachhaltiger Beschaffung durch die Stadtverwaltung.

Gießen ist seit 2011 Fairtrade Stadt und unterhält seit fast 35 Jahren eine Partnerschaft mit San Juan del Sur in Nicaragua. 2019 hat die Stadtverordnetenversammlung beschlossen, bis zum Jahr 2035 klimaneutral zu werden.

Wichtig sei für die Stadt auch der direkte Kontakt zwischen Nord und Süd, heißt es in einer Presseerklärung: »Aktuell befinden sich Jugendliche unserer Stadt im Rahmen eines kommunalen Projektes im Austausch mit Jugendlichen aus Namibia, Ecuador und Nicaragua und sprechen dabei über die 17 Nachhaltigkeitsziele und ihre eigenen Lebensrealitäten. Fremde Länder erhalten so Gesichter und internationale Gespräche machen die globalen Themen auch lokal greifbarer«, sagte Eibelshäuser als zuständige Dezernentin.

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