Stadt verweist auf niedriges Infektionsrisiko in Bussen

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Gießen (pm). Die regelmäßige Nutzung öffentlicher Verkehrsmittel ist im Vergleich zum Individualverkehr nicht mit einem höheren Risiko einer SARS-CoV-2-Infektion verbunden. Zu diesem Ergebnis kommt eine wissenschaftliche Studie der Berliner Charité, die im Frühjahr 2021 in Zusammenarbeit mit dem Rhein-Main-Verkehrsverbund, RMV, durchgeführt wurde (die GAZ berichtete).

Die Gießener ÖPNV-Dezernentin Gerda Weigel-Greilich zeigt sich sehr erfreut über das Ergebnis: »Die Forschungsergebnisse zeigen eindeutig, dass der Öffentliche Personennahverkehr keinen Infektionsherd darstellt.« Voraussetzung seien die strengen Hygieneschutzmaßnahmen, etwa die konsequente Maskenpflicht an Bushaltestellen und in den Fahrzeugen.

Die Stadträtin verweist in diesem Zusammenhang auf die enge Zusammenarbeit mit den Stadtwerken und ihrer Tochtergesellschaft Mit.Bus GmbH: »Dadurch konnten die Hygienemaßnahmen in den Bussen zügig umgesetzt werden.« Dazu zählen beispielsweise die extra montierten Plexiglasscheiben an den Fahrerzellen aller 54 Stadtbusse. Zudem wurden die Fahrzeuge regelmäßig desinfiziert und gelüftet. Wegen der neuen Faktenlage könne man ohne schlechte Gefühle in Bus und Bahn einsteigen, schreibt die Dezernentin.

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