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Stadt- und Landespolitik im Blickpunkt

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Oberbürgermeister Frank-Tilo Becher (l.) und der 1. Vorsitzende Eckhard Bröckmann ehren Klaus Eibach (2. v. l.) und Joachim Brandt (2. v. r.) für 50 Jahre Parteizugehörigkeit. © Red

Gießen-Wieseck (pm). Themen der Stadt- und Landespolitik standen im Mittelpunkt der Mitgliederversammlung des SPD Ortsvereins Wieseck. Nach der Begrüßung durch den 1. Vorsitzenden Dr. Eckhard Bröckmann sprach Oberbürgermeister Frank-Tilo Becher. Zunächst stimmte er die Versammlung auf den anstehenden Wahlkampf zur Landtagswahl an, mit der Bitte, die Spitzenkandidatin Nina Heidt-Sommer sowie ihren designierten Stellvertreter Kaweh Mansoori zu unterstützen.

Außerdem sprach er die steigenden Energiekosten, Inflation und den Gaspreisdeckel an - Themen, die alle umtreiben und die die Stadt Gießen in den nächsten Jahren vor ernstzunehmende Probleme stellen und sozialpolitisch herausfordern werden. Schließlich ging es um die Erstaufnahmeeinrichtung, die weitestgehend voll ist, sowie die fast 40 000 Studierenden in Gießen, die großen Einfluss auf die Stadt und ihre Kulturlandschaft haben.

Auch das Schulwesen der Stadt und damit zusammenhängende Renovierungs- und Baumaßnahmen nahm Becher, auch mit Verweis auf die Wiesecker Weiße Schule, in den Blick. Zum Thema Verkehrswende in Gießen sagte Becher, dass dieser Verkehrsversuch bundesweit beachtet werde und dieser es wert sei, ausprobiert zu werden.

In einer anschließenden offenen Diskussion stellte sich Becher den erneuten Anfragen des SPD Ortsvereins nach dem Antrag zum Fuß-Radweg entlang der Philosophenstraße, Konzepten für den ÖPNV, sozialverträglichem Wohnen, Plänen für die Osthalle sowie mehr nachhaltiger Energie beim Fernwärmenetz.

Viele Fragen aus den Reihen des SPD Ortsvereins zeigen auch das Engagement der Wiesecker Genossinnen und Genossen. Mit Stolz ehrte Becher Klaus Eibach und Joachim Brandt, die auf 50 Jahre Mitgliedschaft zurückblicken. Ein halbes Jahrhundert ist eine lange Zeit, die aber auch Höhen und Tiefen bereithielt. Klaus Eibach sagte dazu:

»Ich war nicht immer angetan von den Wegen der ›großen SPD-Politik‹, aber immer überzeugt von den Grundlinien sozialdemokratischer Werte.« Bernd Deibel wurde in Abwesenheit für 40 Jahre Parteizugehörigkeit geehrt.

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