Mobilität

Stadt stellt neuen Kompass vor

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Gießen(pm). Das Thema "Verkehrswende" bewegt die Gießener Bevölkerung seit Monaten. Das städtische Klimaschutzmanagement möchte nun auch seinen Beitrag zu dieser Thematik leisten. Deshalb wurde kürzlich der erste Gießener Mobilitätskompass veröffentlicht. Es handelt sich dabei um einen kleinen Ratgeber in Form einer 20-seitigen Broschüre. Darin werden die Möglichkeiten und Vorteile aller Fortbewegungsarten in der Stadt aufzeigt. Die Kernaussage des Mobilitätskompasses ist, dass das eigene Auto nicht immer an erster Stelle stehen muss. "Oftmals ist die Fortbewegung per Fuß, Fahrrad oder Bus nicht nur schneller, sondern auch preiswerter und vor allem gesünder für uns alle", erläutert Umweltdezernentin Gerda Weigel-Greilich.

Das Team vom Klimaschutzmanagement, Jonas Rentrop und Evelina Stober, verweist zudem auf das Potenzial für den Klimaschutz: "Durch einen Umstieg auf andere Verkehrsmittel kann jeder Einzelne zur Verbesserung der persönlichen Treibhausgasbilanz beitragen. Die Klimabilanzen in diesem Heft geben eine Hilfestellung, wie man Mobilität Tag für Tag umweltfreundlich gestalten kann."

Der Mobilitätskompass ist ein Gemeinschaftsprojekt des städtischen Amtes für Umwelt und Natur und dem Klimaschutzmanagement. Um die möglichen positiven Auswirkungen auf das Klima zu veranschaulichen, werden alle Fortbewegungsarten in ihrer CO2-Bilanz mit dem einer Autofahrt verglichen.

Der Mobilitätskompass ist im Rathaus oder im Internet erhältlich. Für Fragen zum Klima steht das Klimaschutzmanagement zur Verfügung.

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