Alte Post

Stadt steht in Startlöchern

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Die Stadt steht bereit. "Sollte es nicht zum Verkauf der Alten Post und zu entsprechenden Instandsetzungsmaßnahmen kommen, würden die Zwangsmaßnahmen weiter fortgesetzt, um das Gebäude zu erhalten", sagt Stadtrat Peter Neidel. Am Dienstag hatte diese Zeitung berichtet, dass neue Erkenntnisse über die Statik des Kulturdenkmals die ursprünglichen Pläne des Kaufinteressenten, der Frankfurter a.a.a. aktiengesellschaft allgemeine anlageverwaltung, über den Haufen geworfen haben. Das Unternehmen habe daher die Besitzer, Karim Shobeiri und Silvia Würtele, per Schreiben an die Anwälte aufgefordert, den Kaufpreis von 4,5 Millionen Euro drastisch zu reduzieren. Da die Traglast der Decken in der Alten Post und im Telegraphenamt zu gering ist und die anvisierte Hotelnutzung daher nur mit einem erheblichen finanziellen Mehraufwand zu realisieren wäre, steht das Projekt auf der Kippe. Bis zum 30. September kann a.a.a. eine Rücktrittsoption ziehen.

Die Stadt steht bereit. "Sollte es nicht zum Verkauf der Alten Post und zu entsprechenden Instandsetzungsmaßnahmen kommen, würden die Zwangsmaßnahmen weiter fortgesetzt, um das Gebäude zu erhalten", sagt Stadtrat Peter Neidel. Am Dienstag hatte diese Zeitung berichtet, dass neue Erkenntnisse über die Statik des Kulturdenkmals die ursprünglichen Pläne des Kaufinteressenten, der Frankfurter a.a.a. aktiengesellschaft allgemeine anlageverwaltung, über den Haufen geworfen haben. Das Unternehmen habe daher die Besitzer, Karim Shobeiri und Silvia Würtele, per Schreiben an die Anwälte aufgefordert, den Kaufpreis von 4,5 Millionen Euro drastisch zu reduzieren. Da die Traglast der Decken in der Alten Post und im Telegraphenamt zu gering ist und die anvisierte Hotelnutzung daher nur mit einem erheblichen finanziellen Mehraufwand zu realisieren wäre, steht das Projekt auf der Kippe. Bis zum 30. September kann a.a.a. eine Rücktrittsoption ziehen.

Neidel betont, dass die Stadt die Zwangsmaßnahmen bei einem Scheitern des Verkaufs vorantreiben würde. Grundlage dieser Maßnahmen sei die Sanierungsverfügung aus dem November 2017, gegen die die Eigentümer Widerspruch eingelegt hatten. "Über diesen Widerspruch wird voraussichtlich noch in diesem Jahr entschieden werden", erklärt Neidel.

Im Dezember 2017 wurden zudem Teile der Sanierungsverfügung für sofort vollziehbar erklärt, da sie dringend geboten seien, um Substanzschäden am Gebäude zu verhindern. "Diese Maßnahmen wurden nicht zufriedenstellend umgesetzt, deshalb wird die Vergabe dieser sofort vollziehbaren Maßnahmen vorbereitet und auch umgesetzt werden", sagt der Baudezernent.

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