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Auch an der Sandfeldschule versprüht das Gartenamt Insektengift gegen den Eichenprozessionsspinner.

Stadt sprüht Mittel gegen Eichenprozessionsspinner

Gießen (pd). Über 2000 Eichen stehen im Stadtgebiet. All diese Bäume sind potenzielle Ablageflächen für die Larven des Eichenprozessionsspinners. Um den Nachtfalter, dessen Haare zu Hautreizungen, Rötungen, Schwellungen und starkem Juckreiz führen können, von Bäumen rund um Schulen und Kitas fernzuhalten, sprüht das Gartenamt wie im vergangenen Jahr in mehreren Bereichen der Stadt das Insektengift "Dipel ES".

Im Fokus der zweitägigen Aktion stehen Kindertagesstätten, Schulen, Freizeitsportanlagen und Spielplätze. Der Traktor mit dem Präparat ist unter anderem an der Albert-Schweitzer-Schule, in Hamm- und Krofdorfer Straße, auf den Friedhöfen am Rodtberg und Kleinlinden, dort in der Allendorfer Straße sowie im Stadtpark Wieseckaue unterwegs. "Für Menschen ist das Insektengift nicht schädlich", bekräftigt Benjamin Lakowski. Der Sachgebietsleiter Baumpflege und Baumkontrolle des Gartenamtes berichtet, dass man nur dort im Einsatz sei, wo in den vergangenen Jahren ein Befall festgestellt wurde. Damit habe man 2018, als erstmals präventiv gesprüht wurde, "sehr gute Erfolge erzielt".

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