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»Sport in der City« in besseren Tagen: Trial-Sportler der RVg Kleinlinden zeigen Kunststücke auf zwei Rädern.

Großveranstaltung

Stadt Gießen sagt »Sport in der City« ab

  • Burkhard Möller
    VonBurkhard Möller
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Damit war leider zu rechnen: Die Stadt hat die für den 25. April geplante Traditionsveranstaltung wegen der Pandemie abgesagt. Jetzt hofft sie auf einen Nachholtermin.

Gießen (pm/mö). Ein buntes Treiben mit vielen sportlichen Akteuren in der Innenstadt: »Sport in der City«, verbunden mit einem verkaufsoffenem Sonntag, ist jedes Jahr ein fester Bestandteil der Veranstaltungungen der Gießen Marketing GmbH und dem Sportamt der Stadt Gießen. In diesem Jahr war die Veranstaltung für Sonntag, 25. April geplant. Sie muss jetzt jedoch pandemiebedingt abgesagt werden.

»Die Entscheidung war unumgänglich, denn derartige Veranstaltungen sind zurzeit nicht erlaubt. Auch steht für uns als Veranstalter der Gesundheitsschutz der Menschen an oberster Stelle«, betont Bürgermeister Peter Neidel, derVorsitzender der Gesellschafterversammlung der Marketing GmbH ist. Sport in der City lebe von der Präsentation und der Mitmachangebote der Sportvereine. Dies sei unter den Pandemiebedingungen leider nicht möglich«, fügt OB Dietlind Grabe-Bolz als zuständige Sportdezernentin an.

»Wir würden die Veranstaltung gerne zu einem späteren Zeitpunkt nachholen. Allerdings wird die Entscheidung von der Pandemiesituation und der Inzidenz des Landkreises abhängig sein«, bekräftigt Neidel.

Für die Ladenöffnung am Sonntag hatte die Stadt vorsorglich bereits zu Jahresbeginn eine Genehmigung erteilt, wohlwissend, dass Corona die Durchführung erschweren bzw. verhindern könnte. Zu derart frühzeitigen Genehmigungsverfahren sehen sich die Kommunen nach einer Änderung des hessischen Ladenöffnungsgesetzes gezwungen. Zuvor wurden die Genehmigungen teilweise sehr kurzfristig erteilt.

FDP für bis zu zwölf Verkaufssonntage

Wie es mit den verkaufsoffenen Sonntagen nach Überwindung der Pandemie weitergeht, ist unklar. Die Gießener FDP hat sich zum Beispiel dafür ausgesprochen, für eine Übergangszeit bis zu zwölf Verkaufssonntage im Jahr zu ermöglichen, damit sich der stationäre Einzelhandel von den Umsatzeinbrüchen erholen kann. In diesem Jahr steht nur noch ein Termin: Der Krämermarkt im Oktober.

Im vergangenen Jahr fand wegen der Corona-Pandemie kein einziger Verkaufssonntag statt.

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