An der Trafostation neben dem neuen Theaterlabor entsteht in diesen Tagen dank der 3Steps Street Art zu Wilhelm Conrad Röntgen. FOTO: GL
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An der Trafostation neben dem neuen Theaterlabor entsteht in diesen Tagen dank der 3Steps Street Art zu Wilhelm Conrad Röntgen. FOTO: GL

Spuren hinterlassen

  • Karola Schepp
    vonKarola Schepp
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Gießen(gl). Das Röntgenjahr 2020 steht wegen der Corona-Pandemie unter keinem guten Stern. Schließlich sollte mit zahlreichen Feierlichkeiten an Wilhelm Conrad Röntgen (1845-1923) gedacht werden, der vor 175 Jahren geboren wurde und vor 125 Jahren die X-Strahlen entdeckte, wofür er 1901 den Nobelpreis für Physik erhielt. Seine Entdeckungmachte der Wissenschaftler zwar in Würzburg, doch zuvor lebte und lehrte er auch in Gießen.

Die Justus-Liebig-Universität Gießen gedenkt ihrem berühmten Professor nun mit einem Wandbild, das in diesen Tagen vom heimischen Künstlerkollektiv 3Steps gestaltet wird. Auf der Rückwand der Trafostation am Uni-Hauptgebäude, in der Blickachse zum neuen Theaterlabor, ist das Kunstwerk bereits so gut wie fertig. Es zeigt ein Porträt Röntgens und eine seitliche Fotoaufnahme von ihm im Sitzen. Ein riesiges X spielt auf die Röntgenstrahlen an und auf der linken Seite prangt eine überdimensionale blaue Knochenhand. Dieses Motiv zitiert jene berühmte Röntgenaufnahme aus dem Jahr 1895, die die Handknochen von Röntgens Frau Anna zeigt - samt Ehering und damals noch mit einer Beleuchtungszeit von mehr als 20 Minuten.

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