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Auch im Anneröder Viertel sind - wie im Vorjahr - Einsätze notwendig. FOTO: SCHEPP

Sprüheinsatz soll Schäden verhindern

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Gießen(pm). In dieser Woche wird das Gartenamt der Stadt wie in den letzten Jahren Maßnahmen gegen den Eichenprozessionsspinner im Stadtgebiet ergreifen. Der unscheinbare Nachtfalter, der seine Larven besonders gerne in Eichen legt, kann neben Fraßschäden an Bäumen auch unangenehme Wirkung auf Menschen haben. Die giftigen Haare der Raupen können zu Allergien führen.

2018 und 2019 habe sich die Bekämpfung im Sprühverfahren mit dem Bacillus thuringiensis sehr bewährt, heißt es in einer Mitteilung der Behörde. In den behandelten Bereichen sei es zu fast keinem Vorkommen des Eichenprozessionsspinners mehr gekommen. Das Verfahren werde dieses Jahr wieder eingesetzt.

Im letzten Jahr gab es einen starken Befall im östlichen Stadtgebiet. Besonders betroffen waren beispielsweise Liegenschaften der Universität, des Studentenwerks, der Wohnbau, der Vitos-Klinik und der Waldgürtel um die Anneröder Siedlung. So kommt es in diesem Jahr erstmalig zu einem kooperativen Einsatz mehrerer Liegenschaftsverwaltungen. An den Maßnahmen beteiligen sich neben der Stadt Gießen (ca. 900 Bäume) die Universität (ca. 170 Bäume), die Vitos-Klinik (Forensik; ca. 115 Bäume), die Wohnbau Gießen (ca. 150 Bäume) und das Studentenwerk (rund 180 Bäume). Die Maßnahmen werden vom Gartenamt koordiniert.

Behandelt werden, wie auch schon in den letzten beiden Jahren, vorrangig sensible Bereiche wie Kitas, Schulen, Spiel-, Sport- und Freizeitanlagen, Parkanlagen und wohnortnahe Gebiete mit großen Eichenaufkommen, etwa in der Anneröder Siedlung.

Das Gartenamt weist darauf hin, dass durch die Behandlung keine Gefahr für Bürger besteht. Hinweise der Mitarbeiter vor Ort sollten aber beachtet werden, damit die notwendigen Arbeiten schnell und effektiv abgeschlossen werden können.

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