Karsten Koch (v. l.), Mathias Rinn, Prof. Dieter Körholz, Thomas Langner, Petra Behle und Gehard Becker bei der Spendenübergabe. FOTO: MÖ
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Karsten Koch (v. l.), Mathias Rinn, Prof. Dieter Körholz, Thomas Langner, Petra Behle und Gehard Becker bei der Spendenübergabe. FOTO: MÖ

Spendenradler trotzen Corona

  • Burkhard Möller
    vonBurkhard Möller
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Gießen(mö). Mitte März war es eine Absage von vielen: Auch die für August geplante Tour der Hoffnung kann wegen der Corona-Pandemie nicht stattfinden. Aber mit diesem Schicksal mochten sich die Organisatoren und die zahlreichen Unterstützer der Spendenaktion zugunsten krebskranker Kinder nicht abfinden. Im Hintergrund wurde an coronagerechten Formaten gebastelt, und tatsächlich reichte es im August für einen kleinen Prolog durch Gießen und Umgebung, zudem überwiesen viele Firmen und Initiativen auch ohne große Haupttour wieder Geld. Am Ende stehen 2020 nun doch fast eine halbe Million Euro, die dieser Tage bei Delta Bike in Launsbach vom Organisationsteam um Gerhard Becker, Dr. Mathias Rinn, Karsten Koch und Schirmherrin Petra Behle im Beisein von Delta-Bike-Geschäftsführer und Tour-Unterstützer Thomas Langner übergeben wurden. "Über Social Ride und Mini Prolog sendeten wir erste Lebenszeichen, und viele unserer Partner und Unterstützer unterstrichen genau diese Absicht, indem sie trotzdem spendeten. Und es immer noch tun!", freuten sich die Organisatoren anlässlich der Spendenübergabe. Die übliche Feierstunde im großen Rahmen am Samstag vor dem ersten Advent konnte wegen Corona auch nicht stattfinden.

Die insgesamt 486 000 Euro, die in etwa einem Viertel der normalerweise erlösten Jahresspende entsprechen, gehen an 23 begünstigte Kliniken und Selbsthilfegruppen. Stellvertretend für alle nahm Prof. Dieter Körholz von der Kinderonkologie des Universitätsklinikums Gießen und Marburg den symbolischen Scheck entgegen. In Gießen bleiben von der Summe 25 000 Euro.

Die Tour 2021 vom 18. bis 22. August soll auf der in diesem Jahr ausgefallenen Route durch Franken wiederholt werden - sofern es Corona ermöglicht. Der Start würde wieder in Gießen sein.

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