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Sonnenschein im Westerwald

  • Guido Tamme
    VonGuido Tamme
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Gießen/Hadamar (ta). Vom legendären kalten Wind war nichts zu spüren im Westerwald. In Gegenteil: Als 27 sportliche Biker hinter der Krombach-Talsperre den 540 Meter »Gipfel« ihrer Tagestour erreichten, herrschten geradezu ideale Radelbedingungen. Auch sonst war die diesjährige Genießertour der Gießener Allgemeinen Zeitung rundum gelungen.

Die lange Karawane war am Samstagmorgen in Gießen-Allendorf gestartet und zunächst bequem das Dilltal hinauf gerollt. Ab Sinn ging es dann allmählich hinauf in den Westerwald mit den Stationen Driedorf, Rennerod und Westerburg, ehe nach netto fünfeinhalb Stunden Fahrzeit der Zielort Hadamar erreicht war. Dort konnten im Biergarten des Restaurants »Fohlenhof« die verbrauchten Kalorien ersetzt werden, ehe es mit einem Philippi-Bus samt Radanhänger zurück in die Heimat ging.

Auf der 94 Kilometer langen Strecke waren zwar fast 800 Höhenmeter zu bewältigen. Aber richtig ins Schwitzen kamen die Radler nur auf der anderthalb Kilometer langen und bis zu 8 Prozent steilen Rampe westlich von Driedorf.

Das Fahrerfeld war zwar groß, aber ausgesprochen homogen. So war die Betreuung leicht für Guide Guido Tamme und »Besenfahrer« Dirk Steinmüller. Dritter Helfer war Günter Weisel, der das Begleitfahrzeug mit dem Getränke-Nachschub und den Pausenbänken steuerte. Er war auch einmal Nothelfer, als er nach einem Kettenriss dem Betroffenen das Ersatzrad liefern musste.

Noch ein paar freie Plätze gibt es bei der letzten diesjährigen GAZ-Langstreckenfahrt für sportliche Radwanderer. Bei der großen Runde durch die Wetterau am 18. September sind 117 Kilometer und gut 1000 Höhenmeter zu bewältigen. Mitradeln darf, wer ein Grundtempo von 23/24 km/h in der Ebene lange durchhalten kann.

Wetterau-Ritt am 18. September

Unverbindliche Voranmeldungen und Nachfragen werden erbeten, an lesertou ren@giessener-allgemeine.de. Die Teilnahme mit Pedelecs ist nicht möglich.

Die Radkarawane bei der GAZ-Genießerfahrt durch den Westerwald zwischen Rennerod und Wiesensee.

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