Softwarebasierte Erfassung des Bestandes

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Gießen (pm). Nach langer Pandemiepause konnte die Vorsitzende des Theatervereins, Helga Göbel, viele Mitglieder im Foyer des Stadttheaters beim Monatstreffen begrüßen. Dabei verwies sie auf das Stadttheatermotto der Saison »Alles bleibt anders«, das auch an diesem Spätnachmittag zutreffend sei. Umso mehr freuten sich die Anwesenden, dass sich die drei Dramaturgen André Becker (Chef), Samuel Christian Zinsli (Musik) und Patrick Schimanski (Schauspiel) vorstellten.

Es war überraschend, welche Gemeinsamkeiten sich bei den Dreien feststellen ließen: Spartenübergreifendes Arbeiten; Interesse am aktuellen gesellschaftlichen und kulturellen Leben; Neugier auf Neues und Experimentelles; Wohlfühlen in Gießen; Lob ans Gießener Publikum; Wert vertrauensvoller Teamarbeit. Sie vermittelten, dass sie dem Publikum interessante, unterhaltsame und problemorientierte Projekte anbieten wollen.

Als Höhepunkt dieses Treffens teilte Helga Göbel mit, dass der Vorstand beschlossen habe, dem Stadttheater 3000 Euro für ein Digitalisierungsprojekt als Starthilfe zukommen zu lassen. Als Förderverein erfüllen die Freunde und Freundinnen des Theaters damit einen Vereinszweck.

Patrick Schimanski erläuterte die Verwendung: Es solle damit eine einfache softwarebasierte Erfassung des Bestandes in der Requisite, Kostüme, Maske, Schneiderei, Möbel usw. ermöglicht werden. Diese digitale Erfassung des Bestandes erleichtere die Arbeit, weil sie nachhaltig und kostenvermeidend sei. Transformationsprozesse im Theateralltag können somit digital unterstützt werden. Vorteil sei auch, dass andere Theaterhäuser bereits ähnliches anbieten und somit ein Austausch ohne Neukauf oder-herstellung möglich sei. Die Spende helfe also, bei der Beschaffung und Einrichtung der kostenpflichtigen Buchung der entsprechenden Lizenzen.

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