Fit für den Schuldienst

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Gießen(pm). 41 Referendare für das Lehramt an Grund-, Haupt-, Real- und Förderschulen haben nach bestandener Zweiter Staatsprüfung im Hermann-Levi-Saal des Rathauses ihre Zeugnisse erhalten. Neben Freunden und Familien der Absolventen nahmen Vertreter des Studienseminars an der Feier teil. Die Zeugnisse überreichte Seminarleiter Christian Hofmann.

Zunächst hatte Oberbürgermeisterin Dietlind Grabe-Bolz in ihrer Rede auf die Bedeutung von Bildung im Allgemeinen und die Lehrerbildung im Speziellen hingewiesen und die Vorzüge Gießens beleuchtet. Sie beglückwünschte die erfolgreichen Lehrkräfte, die ihren Vorbereitungsdienst an Schulen der Stadt, des Landkreises Gießen sowie des Vogelsbergkreises absolviert hatten.

Eröffnet und beendet wurde die Veranstaltung durch die Absolventin Dorothee Zeidler, die sich einerseits für die Begleitung im Referendariat bedankte, gleichzeitig aber auch kritisch Stellung zur Struktur des Vorbereitungsdienstes nahm.

Dies wurde durch einen Sketch der Lehrkräfte im Vorbereitungsdienst (LiV) nochmals pointiert auf unterhaltsame Weise illustriert. Zentral wurde der Stress durch die enge Taktung von bewerteten Unterrichtsbesuchen und der damit einhergehenden Arbeitsbelastung genannt. In seiner Rede würdigte Hofmann zunächst die Leistungen der Absolventen, bevor er auf die Bedeutung des Lernens im Bildungsprozess, besonders in der Lehrerbildung, einging. Abgerundet durch einen musikalischen Beitrag der LiV wurden die Vertreter des Studienseminars noch mit Präsenten und Dankesworten gewürdigt.

Besondere Erwähnung verdient, dass der Jahrgang die Überschüsse der Feier den Folgejahrgängen sowie einem gemeinnützigen Verein spenden wird. Hier zeigen die angehenden Lehrkräfte ihr hohes soziales und gesellschaftliches Verantwortungsbewusstsein.

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