April Art mit Frontfrau Lisa-Marie Watz.	FOTO: J. Key
+
April Art mit Frontfrau Lisa-Marie Watz. FOTO: J. Key

»Es ist schon fünf nach zwölf«

  • VonRedaktion
    schließen

Gießen (pm). Auf »Break Out« folgt »Break the Silence« - Mit ihrer neuen Single setzt die heimische Rockband April Art erneut ein wichtiges Zeichen. Denn »Break the Silence« ist nichts anderes als ein Weckruf. Ein Weckruf, dass es durch die Corona-Pandemie sehr schlecht um die Live-Konzertbranche steht. »Es ist sozusagen schon fünf nach zwölf«, sagen die Bandmitglieder um Power-Frontfrau Lisa-Marie Watz. Die Veröffentlichung steht daher unter dem Motto: »Wir werden laut für Musik und Kultur!«. April Art kooperieren dabei mit der Initiative #AlarmstufeRot, die sich seit vergangenem März für die Belange der durch die Pandemie stark getroffenen Branche einsetzt. Unterstützt wird die Kampagne zum Video auch von zahlreichen Prominenten aus der Musikbranche.

Prominente Unterstützung

Fast ein Jahr ist es nun her, dass die Veranstaltungsbranche quasi in ein künstliches Koma versetzt wurde. Für Veranstalter, Künstler und alle, die hinter den Kulissen arbeiten, eine wirtschaftliche Katastrophe, denn die seitens der Politik versprochenen finanziellen Hilfen fließen nicht oder nur unzureichend und langsam - zu hoch sind die Zugangshürden, zu hart die Bedingungen. Getroffen sind damit vor allem kleine und mittelständische Betriebe, denn viele Booker, Veranstalter und Techniker arbeiten als Solo-Selbstständige auf eigenes wirtschaftliches Risiko ohne festes Gehalt. Die wirtschaftliche Zukunft all dieser Menschen ist ungewiss. Wie viele Menschen von Veranstaltungen und Kultur wirtschaftlich abhängig sind, soll die deutschlandweite Kampagne »Kulturgesichter« zeigen, die ebenfalls unter dem Dach von #AlarmstufeRot läuft. Sie macht die Menschen, die sonst hinter den Kulissen arbeiten, in eindrucksvollen Schwarz-Weiß-Fotos sichtbar.

Im Video zu »Break the Silence« zeigt die Band Fotos von Betroffenen aus dieser Kampagne. Auch zahlreiche prominente Musiker zeigen im neuen Clip von April Art Gesicht: Mit dabei sind unter anderem Scorpions-Sänger Klaus Meine, Metal-Queen Doro Pesch, Henning Wehland sowie Musiker der Bands Avantasia, Grave Digger, Subway to Sally und Saltatio Mortis. Unterstützt wird die Kampagne außerdem vom Radiosender Rock Antenne, der die Single auch im offiziellen Programm vorstellen wird.

Musikalisch knüpft »Break the Silence« an den Vorgänger »Break Out« an: April Art stehen dabei für kompromisslosen Alternative-Rock. Neben Metal-Core-Einflüssen und wohldosierten elektronischen Elementen gelingt es der Band mit ihrer Rockhymne, Anhänger harter Metal-Klänge und das Rockpublikum gleichermaßen für sich zu gewinnen.

Wie der Vorgänger »Break Out« ebenfalls mitten in der Corona-Krise entstanden, steht »Break the Silence« weniger für einen Neuanfang, als für einen Durchbruch - ein positiver und Mut machender Song.

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare