Otto-Baustelle im US-Depot. Foto: Schepp
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Otto-Baustelle im US-Depot. Foto: Schepp

Logistikzentrum

Schock für Gießen: Otto-Konzern kommt nicht

Mitten in der Corona-Krise wird Gießen von einer Nachricht aus Hamburg geschockt: Der Otto-Konzern hat sich von seinem Vorhaben, im früheren US-Depot ein großes Logistikzentrum zu errichten, zurückgezogen.

Gießen (mö). Dies teilte Bürgermeister Peter Neidel am Freitagvormittag mit. Die momentane wirtschaftliche Unsicherheit sei wohl "der letzte Auslöser" gewesen, sagte Neidel. Die Nachricht sei ein "Schock" für die Stadt.

Gießen: Otto zieht nicht auf ehemaliges Militärgelände

Dass Otto nicht nach Gießen kommt, habe das Unternehmen zuvor der Gießener Revikon GmbH mitgeteilt, der das frühere Militärareal gehört. Seit Monaten laufen dort die Erschließungsarbeiten für das "Logistikzentrum Gießen". Laut Planungsdezernent Neidel habe Otto eine letzte Frist zum Rücktritt von dem Vorhaben genutzt, die nach der Veröffentlichung des Bebauungsplans galt. Der Plan war bereits rechtskräftig und wurde vor wenigen Tagen von der Stadt veröffentlicht.

Gießen: Otto wollte 300 Millionen Euro investieren

Otto wollte in Gießen 300 Millionen Euro investieren und in den nächsten Jahren bis zu 1800 Arbeitsplätze auf der 35 Hektar großen Fläche schaffen.

Weiterer Bericht folgt

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