Kinder aus dem Kinder- und Familienzentrum der Stephanusgemeinde sammeln Abfall auf. FOTO: PM
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Kinder aus dem Kinder- und Familienzentrum der Stephanusgemeinde sammeln Abfall auf. FOTO: PM

Sauberhafter Kindertag

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Gießen(pm). Auch Evangelische Kita-Kinder waren am 2. Oktober auf den Wegen der Stadt unterwegs, um Abfall zu sammeln. Für Drei- bis Sechsjährige sind Begriffe wie Klimawandel oder Energiewende natürlich viel zu abstrakt. Erste leichte Schritte in den Umweltschutz hinein sind es, die jedes Jahr auch evangelische Kindergärten im Dekanat Gießen motivieren, beim "Sauberhaften Kindertag" mitzumachen. In Gießen waren am Freitag Kinder der Kitas der Lukasgemeinde und der Stephanusgemeinde unterwegs, "um mit gutem Beispiel voranzugehen und leichtfertig weggeworfene Abfälle einzusammeln", erläuterte Rebekka Spietz vom Kinder- und Familienzentrum der Lukasgemeinde im Ulner Dreieck. Denn befreien die Kleinen eine vergammelte Plastiktüte von Graswurzeln oder entdecken sie ein verrostetes Bügeleisen im Gebüsch, verstehen sie schnell, dass Abfall für die Natur nicht gut ist. "Kinder erfahren auf diese spielerische Weise, was sie selbst für eine saubere Umwelt und die Schöpfung tun können, und sie haben erleben, dass ihr Handeln etwas bewegt, ergänzte Carmen Cyris, Leiterin der Stephanus-Kita in der Weststadt.

Landesweite Aktion

Der "Sauberhafte Kindertag" findet jährlich im Rahmen der Umweltkampagne der Hessischen Landesregierung "Sauberhaftes Hessen" statt, die 2017 bereits ihr 15-jähriges Jubiläum feierte. Ziel ist es, das Bewusstsein für eine intakte Umwelt, den Wert von Ressourcen und die Wichtigkeit von Abfallvermeidung zu schärfen. Seit 2002 haben jedes Jahr Tausende Hessen bei unzähligen Sammelaktionen verschmutzte Flächen von Abfällen befreit.

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