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Das Kinopolis wurde als eines von zwölf Kinos aus ganz Deutschland ausgewählt.

Saal für Vorführung im Kinopolis zu ersteigern

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Gießen (pm/gl). Das Kinopolis beteiligt sich an der deutschlandweiten Kinosaalversteigerung zugunsten der Coronakünstlerhilfe. Zwölf Kinobetriebe, darunter auch das Gießener Kinopolis, wollen damit Künstlerinnen und Künstler finanziell unterstützen, die wirtschaftlich besonders stark unter der Coronapandemie leiden mussten.

Ausgedacht hat sich diese Aktion das Startup Cineamo aus Würzburg, das eine Mitmach-Kino-App entwickelt hat. Die bundesweite Spendenauktion #CineastenHelfen wird anlässlich der Wiedereröffnung der Kinos am 1. Juli veranstaltet. Auch das Kinopolis öffnet dann seine Pforten.

Die Spendenerlöse gehen zu 100 Prozent an die Coronakünstlerhilfe. Auch das Kinopolis nutzt die Chance, das Comeback der Kinobranche zu feiern und das besondere Erlebnis des ersten Kinobesuches nach dem Lockdown für den guten Zweck auf Ebay für Charity zu versteigern.

Abstimmen auf Ebay/Charity

Seit Anfang Juni konnten sich Kinobetriebe für die Teilnahme registrieren. Am 17. Juni tagte die siebenköpfige Jury aus Coronakünstlerhilfe, Studiocanal und Cineamo und wählte insbesondere nach geografisch gleichmäßiger Verteilung Kinos aus, die im Rahmen dieser Aktion je eine Kinovorstellung in einem Kinosaal versteigern. Die Jury-Entscheidung fiel dabei auch auf das Kinopolis, das dafür zu einem Veranstaltungstermin einen Kinosaal zur Verfügung stellt. Der Filmverleih studiocanal stellt den jeweiligen Film kostenfrei zur Verfügung. Das Angebot reicht dabei, so Kinopolis-Leiter Enrico Sinner, weit: vom Familien- bis zum Actionfilm ist alles dabei.

Kinosaalauktion startet am 1. Juli

Ab 1. Juli startet die Kinosaalauktion auf Ebay für Charity. Dabei wählen die Auktionsgewinner ihren Wunschfilm aus einem von Studiocanal bereitgestellten Angebot aus. Die Auswahl des Films, Terminabstimmung und die weitere Kommunikation zwischen Kino und Auktionsgewinner erfolgt süber die Cineamo-Plattform (cineamo.com).

Die Initiatoren hoffen, dass viele Cineasten, aber auch Unternehmen vor Ort die Kinosaalauktion unterstützen und mitbieten. Die Gesamtorganisation wird von dem noch jungen Startup Cineamo gestemmt, das erst wenige Monate vor der Pandemie gegründet wurde. »Die Spendenauktion erzählt die Geschichte einer Pandemie, die eine Kulturbranche erstarren ließ«, meint Kersten Neubert, der das Projekt vorantreibt. Das Kino als Ganzes steht mit #CineastenHelfen Kunstschaffenden solidarisch bei und nutzt seine Aufmerksamkeit zur Unterstützung der vergessenen Künstler. FOTO: ARCHIV/SCHEPP

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