Rückendeckung für Schülerstreik

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Die Debatte um die Schülerstreiks für mehr Klimaschutz geht auch in den Osterferien weiter. Rückendeckung erhalten die Schüler/innen jetzt vom Gießener Kreisverband der Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft. "Der GEW-Kreisverband Gießen begrüßt das wachsende politische Engagement der Schülerinnen und Schüler, insbesondere in Form der Freitags-Demonstrationen Fridays for Future", heißt es in einer Resolution, die bei der Mitgliederversammlung des Kreisverbands vor einigen Tagen in Kleinlinden beschlossen wurde. Die Gewerkschaft befürwortet demnach die Behandlung der Themen Meinungsfreiheit und "aktive Teilnahme" am demkokratischen Gemeinwesen, den Klimawandel sowie den Einfluss des derzeit "konsumorientierten Verhaltens breiter Bevölkerungsschichten auf die Lebensverhältnisse künftiger Generationen" im Unterricht. In den natur- und gesellschaftswissenschaftlichen Fächern sowie in Ethik/Religion, Kunst und Deutsch ließen sich zahlreiche Anknüpfungspunkte für das Thema der Schülerdemos finden, heißt es in der Entschließung. Die GEW fordert Lehrer und Lehrerinnen auf, ihre Klassen bei der Vorbereitung und Durchführung der Fridays for Future zu unterstützen sowie eine Teilnahme zu ermöglichen und die Demonstrationen als "außerschulische Lernorte" zu nutzen.

Die Debatte um die Schülerstreiks für mehr Klimaschutz geht auch in den Osterferien weiter. Rückendeckung erhalten die Schüler/innen jetzt vom Gießener Kreisverband der Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft. "Der GEW-Kreisverband Gießen begrüßt das wachsende politische Engagement der Schülerinnen und Schüler, insbesondere in Form der Freitags-Demonstrationen Fridays for Future", heißt es in einer Resolution, die bei der Mitgliederversammlung des Kreisverbands vor einigen Tagen in Kleinlinden beschlossen wurde. Die Gewerkschaft befürwortet demnach die Behandlung der Themen Meinungsfreiheit und "aktive Teilnahme" am demkokratischen Gemeinwesen, den Klimawandel sowie den Einfluss des derzeit "konsumorientierten Verhaltens breiter Bevölkerungsschichten auf die Lebensverhältnisse künftiger Generationen" im Unterricht. In den natur- und gesellschaftswissenschaftlichen Fächern sowie in Ethik/Religion, Kunst und Deutsch ließen sich zahlreiche Anknüpfungspunkte für das Thema der Schülerdemos finden, heißt es in der Entschließung. Die GEW fordert Lehrer und Lehrerinnen auf, ihre Klassen bei der Vorbereitung und Durchführung der Fridays for Future zu unterstützen sowie eine Teilnahme zu ermöglichen und die Demonstrationen als "außerschulische Lernorte" zu nutzen.

Wie anlässlich der letzten Gießener Schülerdemo Mitte März berichtet, gehen die Schulen in der Stadt unterschiedlich mit den Schülerstreiks um und interpretieren eine Stellungnahme aus dem Staatlichen Schulamt uneinheitlich. An der Ostschule zum Beispiel werden Anträge von Eltern auf Beurlaubung ihrer Kinder für die Demos akzeptiert, an anderen Schulen wird die Teilnahme als unentschuldigtes Fehlen bewertet.

Ein Schüler aus der SV der Herderschule stellte auf der Instagram-Seite der Fridays for Future Gießen ein Foto mit seinem Englisch-Test vom 15. März ein. Da er an diesem Freitag bei der Demo und nicht in der Schule war, benotete der Lehrer seine Arbeit mit null Punkten, einer Sechs also.

Die nächste Schülerdemo wird es nach Lage der Dinge in Gießen am Freitag, dem 3. Mai, geben. Dann soll in der Innenstadt eine klima- und verkehrspolitische Doppelveranstaltung stattfinden. Am späten Vormittag wollen die Schüler wieder für mehr Klimaschutz demonstrieren, ab dem Nachmittag hat zudem ein Bündnis verschiedener Gruppen zu einem Straßenfest in die Neustadt eingeladen, wohin die Schüler nach ihrer Demo ziehen wollen. Mit dem Straßenfest soll für eine Verkehrswende und verstärkte Anstrengungen für Schiene und Rad in Gießen demonstriert werden.

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