Richard Drews ist nun 95

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Seinen 95. Geburtstag feierte am Donnerstag – in beachtlich guter Verfassung – Richard Drews. Er kann auf ein bewegtes Leben zurückblicken. In der Ukraine als eines von drei Geschwistern geboren, ließ er sich Ende der 40er Jahre, nach dem Zweiten Weltkrieg und verschiedenen Aufenthaltsorten, am Ural nieder. Dort lernte er bei der Arbeit seine Ehefrau kennen, die – wahrscheinlich aufgrund schlechter Arbeitsbedingungen – schon früh starb. Ihre Nachkommen sind zwei Kinder, drei Enkel und mehrere Urenkel, die alle in Tscheljabinsk leben. Richard Drews arbeitete nach seinem Volksschulabschluss jahrzehntelang als Montagearbeiter in der Stahlindustrie, bevor er Mitte der 80er Jahre in Rente ging. 1991 kam er auf Einladung von Freunden zu Besuch nach Gießen, wo er blieb. In seiner Freizeit beschäftigt er sich viel mit Literatur, Radio hören, fernsehen und ausgedehnten Spaziergängen. Obwohl er inzwischen ein wenig Unterstützung vom Pflegedienst erhält, führt er ein selbstständiges und selbstbestimmtes Leben. Glückwünsche der Stadt Gießen überbrachte Stadträtin Astrid Eibelshäuser. (Foto: hf)

Seinen 95. Geburtstag feierte am Donnerstag – in beachtlich guter Verfassung – Richard Drews. Er kann auf ein bewegtes Leben zurückblicken. In der Ukraine als eines von drei Geschwistern geboren, ließ er sich Ende der 40er Jahre, nach dem Zweiten Weltkrieg und verschiedenen Aufenthaltsorten, am Ural nieder. Dort lernte er bei der Arbeit seine Ehefrau kennen, die – wahrscheinlich aufgrund schlechter Arbeitsbedingungen – schon früh starb. Ihre Nachkommen sind zwei Kinder, drei Enkel und mehrere Urenkel, die alle in Tscheljabinsk leben. Richard Drews arbeitete nach seinem Volksschulabschluss jahrzehntelang als Montagearbeiter in der Stahlindustrie, bevor er Mitte der 80er Jahre in Rente ging. 1991 kam er auf Einladung von Freunden zu Besuch nach Gießen, wo er blieb. In seiner Freizeit beschäftigt er sich viel mit Literatur, Radio hören, fernsehen und ausgedehnten Spaziergängen. Obwohl er inzwischen ein wenig Unterstützung vom Pflegedienst erhält, führt er ein selbstständiges und selbstbestimmtes Leben. Glückwünsche der Stadt Gießen überbrachte Stadträtin Astrid Eibelshäuser. (Foto: hf)

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