700 Schüler betroffen

Reizgas: Willy-Brandt-Schule muss evakuiert werden

Am Mittwoch gegen 12:15 Uhr mussten 700 Schüler der Willy-Brandt-Schule vorzeitig den Unterricht verlassen, weil ein Unbekannter im Schulgebäude Reizgas versprüht hatte.

Vermutlich war es der schlechte Scherz eines Schülers: Am Mittwoch gegen 12:15 Uhr mussten 700 Schüler der Willy-Brandt-Schule in der Carl-Franz-Straße vorzeitig den Unterricht verlassen. Der Grund war, dass ein Unbekannter im zweiten Obergeschoss des Schulgebäudes Reizgas versprüht hatte. Der Hausmeister bemerkte die Situation und betätigte den Feueralarm. "Da wurde sehr geistesgegenwärtig gehandelt, so dass Schlimmeres vermieden wurde", sagte der Einsatzleiter der Gießener Berufsfeuerwehr, Marcus Holle, am Einsatzort. Verletzt wurde niemand, nur eine Schülerin erlitt vor Aufregung einen Kollaps und musste behandelt werden. Die Einsatzkräfte der Feuerwehr kontrollierten das Gebäude und sorgten für eine ausreichende Belüftung. Vor Ort waren 13 Einsatzkräfte der Berufsfeuerwehr, zwei Rettungswagen und der leitende Notarzt.

Rund eine Stunde nach der Alarmierung konnten die Schüler wieder zurück ins Gebäude – auch wenn dann nicht mehr an normalen Unterricht zu denken war.

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