Richtigstellung

Reichmann (AfD) hat sich doch von Höcke distanziert

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Gießen (mö). Der stellvertretende Fraktionsvorsitzende der AfD im Stadtparlament, Prof. Steffen Reichmann, legt Wert auf die Feststellung, dass in der Berichterstattung über die Sitzung des parlamentarischen Hauptausschusses vom 6. November ein Redebeitrag von ihm nicht richtig wiedergegeben bzw. falsch bewertet wurde. In der Debatte ging es um den verbesserten Schutz des jüdischen Gemeindezentrums nach dem Anschlag auf die Synagoge in Halle. Zwischen der AfD und der SPD kam es zu einem Wortgefecht über den jeweiligen Umgang der Parteien mit den umstrittenen Mitgliedern Thilo Sarrazin (SPD) und Björn Höcke (AfD).

In einem Kommentar der GAZ über die Sitzung hatte es geheißen: "Reichmann verwies auf das im Sande verlaufene Ausschlussverfahren gegen den ›Flügel‹-Mann. Die Chance, sich von Höckes ›Schuldkult‹-Tiraden zu distanzieren, nutzte er am Montag nicht."

Richtig ist, dass Reichmanns Beitrag laut Abschrift der Bandaufzeichnung der Sitzung eine Formulierung enthielt, die eine Distanzierung von der Person und der Politik des Thüringer AfD-Landeschefs Höcke beinhaltet. Reichmann verwies in seinem Redebeitrag auf das vom früheren Bundesvorstand der AfD beantragte Verfahren gegen Björn Höcke, das "leider" nicht zu einem Parteiausschluss geführt habe.

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