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Preisträger und Lehrkräfte bei der Präsentation.

Raum im Europa-Studienseminar gestaltet

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Gießen (pm). Auch in diesem Jahr beschäftigten sich die Schüler der Fachoberschule Gestaltung Klasse 12 der Willy-Brandt-Schule im Fach »Lebensräume gestalten« mit einem realen Auftrag. Unter Anleitung ihrer Lehrer Ute Richter-Wolff und Wennemar Rustige ging es um die Umgestaltung eines Seminarraums im Europa-Studienseminar in Gießen.

Nach einer Unterrichtsphase, in der sich die Schülerinnen und Schüler eher theoretisch mit Aspekten der Innenraumgestaltung beschäftigten, besuchten sie das Studienseminar. Sie dokumentierten vor Ort den Zustand des Raums; machten Fotos und Skizzen, notierten unveränderliche Farbvorgaben und vermaßen die Wände. Barbara Rustige, Ausbilderin am Europa-Seminar, informierte über die Funktion und die Nutzung des zu gestaltenden Raums. Anschließend wurden technische Zeichnungen erstellt und erste Ideen zur Umgestaltung des Raums skizziert. Diese wurden anschließend von jedem Schüler am PC digital umgesetzt.

Ein wesentliches Merkmal der meisten der 43 entstandenen Entwürfe ist es, dass die Farbigkeit konzentriertes Arbeiten, aber auch konstruktiven Austausch fördern sollte. Außerdem wurde die Tatsache, dass es sich um ein Europa-Seminar mit vielfältigen europaweiten Kooperationen handelt, bildlich thematisiert.

Die Ergebnisse wurden im Januar in einer Ausstellung den Beschäftigten des Studienseminars präsentiert. Diese wählten dann ihre drei Favoriten aus. Jetzt wurden die Preise vergeben. Diese gingen an Aaliyah Chapman, Sophie Ahlig und Marie Müller.

Alle drei Entwürfe wurden als qualitativ gleichwertig angesehen. Unter Berücksichtigung der durch die Umsetzungen entstehenden Kosten entschied man sich dafür, den Entwurf von Aaliyah Chapman zu realisieren. Dieser zeichnet sich vor allem durch dezente Blau- und Grüntöne und durch eine skizzenhafte Skyline bekannter europäischer Gebäude aus. Die Platzierten bekommen je einen Bücher-Gutschein, die Klasse Geld für die Klassenkasse.

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