Zu gleich mehreren Einsätzen in die Rödgener Straße in Gießen muss die Polizei ausrücken. (Symbolfoto)
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Zu gleich mehreren Einsätzen in die Rödgener Straße in Gießen muss die Polizei ausrücken. (Symbolfoto)

Rödgener Straße

Raub und Streitereien: Gießener Polizei muss mehrmals ausrücken

  • vonMarion Müller
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Gleich mehrfach mussten jeweils mehrere Streifenwagen in die Rödgener Straße anrücken. Es kam gleich zu mehreren Einsätzen für die Polizei. Grund waren Raub und Streitereien.

Gießen - Der erste Anruf ist bei der Polizei am Dienstag, gegen 11.35 Uhr, eingegangen. Ein 80-Jähriger wurde laut Polizeiangaben in der Rödgener Straße von einem Unbekannten angesprochen. Dabei soll es zu einem Gerangel gekommen sein. Als der Senior auf dem Boden lag, soll der Unbekannte ihm eine Geldbörse aus der Hosentasche gezogen haben. Anschließend flüchtete der Räuber mit der Geldbörse auf einem Fahrrad, an dem sich weder Schutzblech noch Beleuchtung befand, in unbekannte Richtung. Der Räuber soll etwa 30 Jahre alt und 175 Zentimeter groß sein. Er soll ein dunkles Shirt und eine Jeans getragen haben sowie einen dunklen Teint haben. Der 80-Jährige wurde bei dem Angriff leicht verletzt.

Gegen 16.40 Uhr kam es dann in der Rödgener Straße zum nächsten Raub und dem zweiten Einsatz der Polizei. Diesmal konnte eine Streife den Verdächtigen wenige Minuten nach der Tat festnehmen. Eine 34-Jährige war zu Fuß auf dem Weg zur Bushaltestelle der Sophie-Scholl-Schule unterwegs, als ihr ein Unbekannter entgegen kam. Der Mann ging direkt auf die Frau zu, packte sie unvermittelt und versuchte, die Tasche zu rauben. Die Frau konnte dies aber verhindern und der Mann flüchtete ohne Beute. Der 25-Jährige Asylbewerber aus Somalia sitzt nun in einer Haftzelle.

Mehrere Polizeieinsätze in Gießen: 25-Jähriger zieht Messer

Um Mitternacht wurde die Polizei dann ein drittes Mal in die Rödgener Straße gerufen. Offenbar gab es in der Erstaufnahmeeinrichtung einen heftigen Streit zwischen vier Asylbewerbern. Ein 25-Jähriger aus Algerien und ein 26-Jähriger aus Marokko sollen mit einem Messer auf zwei gambische Asylbewerber im Alter von 18 und 30 Jahren losgegangen sein. Es wurde niemand verletzt. Als mehrere Streifen dort eintrafen zeigte sich der Algerier noch derart aggressiv, dass er mit in eine Zelle genommen werden musste. Nach dem Polizeieinsatz beruhigte sich die Situation wieder.

Am frühen Mittwochmorgen, gegen 5.30 Uhr, kam es dann zum vierten Polizeieinsatz innerhalb weniger Stunden. In diesem Fall hatte offenbar ein 25-jähriger algerischer Asylbewerber ein Handy und Bargeld von anderen Personen aus einem Zimmer entwendet. Als die „Geschädigten“ den Diebstahl bemerkten, verfolgten sie den mutmaßlichen Dieb. In einem anderen Zimmer kam es dann zum Aufeinandertreffen und einer Prügelei. Dabei soll der 25-Jährige offenbar auch ein Messer eingesetzt haben. Laut Polizei wurde niemand schwerer verletzt. Die Ermittlungen dazu dauern noch an.

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