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Junis Poos prüft, ob die Scheinwerfer auch wirklich richtig eingestellt sind. FOTO: CMD

Premiere an der Ostschule

An der Ostschule laufen die Umbauarbeiten. Schulband und Musical-AG greifen das Thema in ihrer jüngsten Produktion auf. Heute ist Premiere von "Achtung Baustelle(n)".

Von Monitoren und Schaltpulten umringt, sitzt Junis Poos hinter einer Absperrung in der Aula der Ostschule. Mit ein paar Wisch- und Klick- bewegungen auf seinem Tablet bringt er die an Stahlträgern professionell befestigten Bühnenscheinwerfer zum erstrahlen, während er gleichzeitig die Live-Mitschnittanlage hochfahren lässt. Die letzten Probearbeiten des Schülertheaterstückes "Baustelle(n) - Wir arbeiten dran!" haben begonnen.

Der 16-jährige Junis ist einer der Techniker, die an der Ostschule eine Arbeitsgemeinschaft bilden. Die AG kommt bei allerhand Schulveranstaltungen zum Einsatz. Und seine Künste kann Junis wohl zu keinem Zeitpunkt besser unter Beweis stellen, als bei der diesjährigen Musicalproduktion seiner Schule. Jahrgangsübergreifend stellten die Theater-AG, die Schulband und eben die Technik-AG gemeinsam ein Jahr lang eine Musicalproduktion auf die Beine, welche dieses Wochenende in insgesamt fünf Aufführungen von rund 45 Schülern präsentiert wird.

Premiere ist schon am heutigen Freitagabend, was erklärt, wieso Junis am Donnerstag anstatt im Klassenraum in der Aula am Regiepult sitzt. Alles muss glatt laufen, vor und natürlich auch bei der richtigen Generalprobe später am Nachmittag. "Es wird nach dem Wochenende auch eine DVD von dem Stück geben", sagt er und erklärt damit das Live-Schnittpult.

Die Baustelle steht am Anfang der gesamten Musical-produktion - somit kombinierten die Kinder und Jugendlichen beim Drehbuchschreiben ihren tatsächlichen Schulalltag mit "echt verrückten Figuren und Situationen", sagt Junis. Gespickt sei das Stück mit witzigen Szenen, bekannten Songs und dem einen oder anderen Ostschul-Insider. Der Elftklässler verrät außerdem, dass es in dem Stück primär um den Umbau einer fiktiven Schule gehe. Dabei erleben die Zuschauer ulkige Erlebnisse im Schulalltag inmitten der Baustelle. Die zweite Hälfte des Stückes sei dann gestaltet wie eine Art Talentwettbewerb. Mehr verraten möchte Junis aber nicht.

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