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Nester an städtischen Bäumen werden abgesaugt.

Präventivmaßnahmen beginnen

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Gießen (pm). In der kommenden Woche wird das Gartenamt der Stadt Gießen wie in den letzten Jahren wieder Maßnahmen gegen den Eichenprozessionsspinner (EPS) im Stadtgebiet ergreifen. Der unscheinbare Nachtfalter, der seine Larven besonders gerne in Eichen legt, kann neben Fraßschäden an Bäumen auch unangenehme Wirkung auf Menschen haben. Die giftigen Haare der Raupen können zu Allergien führen.

In den Jahren 2018, 2019 und 2020 habe sich die Bekämpfung im Sprühverfahren mit dem Bacillus thuringiensis bewährt, schreibt die Stadt in einer Erklärung. In den behandelten Bereichen kam es zu fast keinem Vorkommen des EPS mehr. Das Verfahren werde daher in diesem Jahr wieder eingesetzt.

Nach dem sehr starken Befall im östlichen Stadtgebiet 2019, konnte das Gartenamt durch die gemeinschaftliche Bekämpfung im letzten Jahr unter anderem mit der Universität, dem Studentenwerk und der Vitos-Klinik den Eichenprozessionsspinner erfolgreich zurückdrängen. Die Kooperation wird auch jetzt wieder stattfinden.

Etwa 1700 Bäume im Fokus

An den Maßnahmen beteiligen sich neben der Stadt Gießen (ca. 900 Bäume) die Universität (ca. 170 Bäume), die Vitos-Klinik (ca. 200 Bäume), die Wohnbau (ca. 150 Bäume), das Studentenwerk (ca. 180 Bäume), der Gewerbepark Becker (ca. 25 Bäume), die Wevato GmbH (ca. 40 Bäume) und die Wohnbaugenossenschaft Gießen (ca. 30 Bäume). Koordiniert werden die Maßnahmen seitens des Gartenamtes.

Behandelt werden, wie auch schon in den vergangenen drei Jahren vorrangig sensible Bereiche wie Kitas, Schulen, Spiel-, Sport- und Freizeitanlagen, Parkanlagen und wohnortnahe Gebiete mit großen Eichenaufkommen, wie in der Anneröder Siedlung.

Das Gartenamt weist darauf hin, dass durch die Behandlung keine Gefahr für Menschen besteht. Hinweise der Mitarbeiter vor Ort sollten aber beachtet werden, damit die Arbeiten schnell abgeschlossen werden können.

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