Poppe: Arbeitszeit wird nicht gekürzt

  • Jens Riedel
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Gießen(jri). Die zur insolventen Veritas-Gruppe gehörende Poppe GmbH in Gießen wird nun doch keine 35-Stunden-Woche mit entsprechender Lohnkürzung einführen. Dies teilte Insolvenzverwalter Dr. Jan Markus Plathner mit. Plathner hatte Ende August die 35-Stunden-Woche gefordert, um den Stellenabbau bei der rund 240 Mitarbeiter zählenden Poppe-Belegschaft möglichst gering zu halten.

"Insbesondere aufgrund der sehr positiven Entwicklung des Investorenprozesses und der Gespräche mit der zuständigen Gewerkschaft" werde er den Antrag auf Einführung der 35-Stunden-Woche nicht mehr verfolgen, teilte Plathner jetzt mit. Die Arbeitszeit bei den tariflichen Mitarbeitern bleibt deshalb bei 37,5 Stunden. Bei den außertariflichen Mitarbeitern (Verwaltung und Führungskräfte) beträgt die Arbeitszeit 40 Stunden. Es bleibe aber abzuwarten, welche Anforderungen ein möglicher Investor an das Personalkonzept stelle, sagte Plathner.

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