Polizei thematisiert Antisemitismus

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Gießen (pm). Zu einer Fachveranstaltung für Lehrkräfte, Pädagogen und in der Jugendarbeit engagierte Menschen laden das Hessische Informations- und Kompetenzzentrum gegen Extremismus (HKE) die Justus-Liebig-Universität Gießen (JLU), die Bildungsstätte Anne Frank sowie das Polizeipräsidium Mittelhessen für Mittwoch, 12. Juni, in den Saal Florenz des Polizeipräsidiums in der Ferniestraße ein.

Antisemitismus und Antizionismus sind facettenreich und auf vielfältige Weise gesellschaftlich auch in Schulen sichtbar. Interessierte erhalten in der Veranstaltung Antworten, wie sie verschiedene Arten von Antisemitismus erkennen und angemessen reagieren können. Der Politikwissenschaftler Lennart Biskup vom Polizeipräsidium Mittelhessen wird die Zuhörer durch das Programm führen. Als erste Referentin spricht die Politikwissenschaftlerin und Studienrätin der Justus-Liebig-Universität, Saba-Nur Cheema. Die Wissenschaftlerin hat zusammen mit Prof. Samuel Salzborn (Zentrum für Antisemitismus) die erste bundesweit vergleichende Bestandsaufnahme zum Themenfeld "Antisemitismus in der Schule" vorgelegt und stellt die Ergebnisse dar. Vor der Mittagspause wird Christopher Dietz, wissenschaftlicher Mitarbeiter des Hessischen Kompetenzzentrums gegen Extremismus (HKE) beim Hessischen Landespolizeipräsidium, das Projekt Netzwerk-Lotsen vorstellen. Cheema, Leiterin der Pädagogischen Programme und Projekte der Bildungsstätte Anne Frank, spricht über Antisemitismus und Diskriminierung an deutschen Schulen und der Herausforderung für die Bildungsarbeit. Die Veranstaltung findet 9.30 bis 15 Uhr statt. Interessierte können sich bis zum 6. Juni per E-Mail anmelden: praevention. ppmh@polizei.hessen.de.

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