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Polizei kontrolliert Restaurants und Wett-Terminals

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Gießen (pm). Am Dienstag nahmen Ordnungskräfte ein Restaurant, ein Café und eine Spielhalle in Gießen ins Visier. In einem Restaurant in der Marburger Straße wurden gegen die Betreiberin und die Gäste mehrere Ordnungswidrigkeitsverfahren eingeleitet. Für das Restaurant gab es kein Hygienekonzept, was ein Bußgeld zwischen 3000 und 4000 Euro nach sich ziehen kann.

Die Gäste verstießen gegen die 2G-plus-Regelung. Gegen einen im Keller angetroffenen Mann leiteten die Ordnungskräfte ein Ermittlungsverfahren wegen des Verdachts der illegalen Beschäftigung ein.

In einer Spielhalle im Oberlachweg stellten die Kontrolleure mehrere Verstöße gegen die Corona-Bestimmungen fest. Von zwei Mitarbeitern sowie elf Gästen trugen sechs Personen keine Mund-Nase-Bedeckung. Hinter der Theke befanden sich PET-Wasserflaschen ohne vorgeschriebene Pfandmarken. Es ergaben sich Hinweise darauf, dass dort Getränke verkauft wurden, ohne sich an die Vorgaben aus dem Verpackungsgesetz zu halten. Die Beamten stellten über 240 Flaschen sicher.

In einem Café im Oberlachweg fanden sich 14 Wett-Terminals ohne Prüfzeichen, Gültigkeitsdaten und weitere vorgeschriebene Bezeichnungen. Eine Konzession zum Betreiben von Sportwetten hatte der Betreiber der Lokalität nicht. Die Staatsanwaltschaft Gießen ordnete wegen des Verdachtes der Steuerhinterziehung sowie des unerlaubten Glücksspiels die Sicherstellung aller WettTerminals an. Die Feuerwehr Gießen führte den Abtransport der Geräte durch.

In der Ringalle wurde ein 34-jähriger Autofahrer erwischt, der an seinem Fahrzeug eine bulgarische Zulassung hatte, obwohl er schon seit 2020 in Hessen amtlich gemeldet ist. Dies ist ein Verstoß gegen das Kraftfahrzeugsteuergesetz.

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