Poetry Slam geht online

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Gießen(pm). Der für Sonntag, 19. April, im Stadttheater geplante Poetry Slam zur Klimakatastrophe "Sorry Kids - der letzte Slam der Menschheit" muss aufgrund der Corona-Pandemie ausfallen. Dafür ist ein Ersatz jetzt online abrufbar: "Sorry Virus - der erste Slam in der Krise" kann als in der Zwangspause auf der Homepage des Theaters heruntergeladen werden.

Slammer wären keine Slammer, wenn sie nicht doch slammen würden. So haben es sich Slam-Gastgeber Lars Ruppel und seine für diesen Abend geladenen Kolleginnen und Kollegen nicht nehmen lassen und jeder hat für sich zu Hause das erste Slam-Hörstück produziert; spontan, improvisiert und schwer poetisch. So ist "Sorry Virus" entstanden, und so können alle Interessierten nun die Wortkaskaden des Dichterwettstreits auf ihren Endgeräten genießen und ihren eigenen Sieger krönen. "Wir lassen uns nicht die Schnauze verbieten!", sagt Ruppel, der regelmäßig Slam-Formate im Theater moderiert. Mit dabei sind Felix Römer, Patti Basler, Tobias Beitzel und Samuel Kramer. "Dieser Slam fand nie statt, wird nie stattfinden und ist doch realistisch. Er spielt am Tag nach der ominösen ›Entwarnung‹, der erste Tag, der wie früher ist", sagt Ruppel.

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